Top 10 similar words or synonyms for vorn

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Top 30 analogous words or synonyms for vorn

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Muskujt e syve Es gibt fünf gerade (vier beim Menschen) und zwei schräge Augenmuskeln. Bis auf einen entspringen sie alle in der Spitze der knöchernen Augenhöhle am "Anulus tendineus communis" („gemeinsamer Sehnenring“), bilden so auf ihrem Verlauf nach vorn einen Trichter (Konus) und setzen an der Lederhaut (Sclera) des Augapfels an. Lediglich der "Musculus obliquus inferior" hat seinen Ursprung vorn unten an der nasenseitigen Augenhöhlenwand.
Muskujt e syve Die Akkommodation (dynamische Änderung der Brechkraft) verläuft bei den unterschiedlichen Wirbeltieren teilweise grundverschieden. So werden beispielsweise bei Neunaugen zur Einstellung auf weitere Sichtdistanzen die Hornhaut und die Linse durch die Kontraktion eines "Corneamuskels" der Netzhaut angenähert. Bei Fischen (Knorpelfische und Knochenfische), Amphibien und Schlangen hingegen erfolgt eine Verschiebung der in einem Aufhängeapparat befindlichen starren Linse durch unterschiedliche innere Muskelstrukturen. Dabei wird bei den Knorpel- und Knochenfischen die Linse durch den "Musculus retractor lentis" nach hinten gezogen, bei Amphibien durch den "Musculus protractor lentis" nach vorn. Während die Muskulatur bei Knorpelfischen nur unterhalb der Linse ausgebildet ist, bildet sie bei den Amphibien einen Kranz an der Basis des Aufhängeapparates. Schlangen besitzen keine Ligamente und entsprechende Muskulatur. Bei ihnen wird die Linse durch eine Muskelkontraktion an der Basis der Iris und des dadurch entstehenden höheren Drucks im Glaskörper nach vorn geschoben.
Muskujt e syve Der Musculus rectus lateralis („seitlicher gerader Muskel“, früher "M. indignatorius" – „der Griesgrämige“ – genannt) entspringt am seitlichen Teil des Anulus tendineus communis, zieht direkt neben der Periorbita nach vorn und liegt dem Augapfel seitlich auf. Er bewegt das Auge nach außen (Abduktion) und kann bei starker Blickhebung eine leicht hebende (Elevation), bei starker Blicksenkung ein leicht senkende Wirkung (Depression) haben. Er wird vom Nervus abducens innerviert.
Muskujt e syve Der "Musculus levator palpebrae superioris" ist der "Lidheber". Er führt zudem agonistische Bewegungen mit dem Musculus rectus superior aus, sodass sich das Oberlid bei Aufblick hebt und bei Abblick senkt. Er hat seinen Ursprung am kleinen Keilbeinflügel in der Orbitaspitze, verläuft über dem Musculus rectus superior nach vorn und setzt mit seiner Sehne als fächerartige Struktur (Levatoraponeurose) an einer knorpeligen Bindegewebsplatte des Oberlides, dem "Tarsus", an. Er wird vom Nervus oculomotorius innerviert und zwar von seinem kleineren Endast, dem "Ramus superior" („oberer Ast“).
Muskujt e syve Der Musculus rectus medialis („innerer, nasal gelegener, gerader Muskel“, früher "M. bibitorius" – „der Versoffene“ – genannt) entspringt am Nervus opticus (Sehnerv), zieht gerade nahe der nasenseitigen Augenhöhlenwand nach vorn und setzt in der vorderen Hälfte des Augapfels in fast senkrechter, gerader Linie zum Limbus an. Auf Grund seiner Beschaffenheit und seines Gewichts ist er der kräftigste Augenmuskel. Er bewegt das Auge nach innen zur Nase hin (Adduktion) und kann bei starkem Aufwärtsblick eine leicht hebende (Elevation), bei Blick nach unten eine leicht senkende Wirkung (Depression) haben. Er wird vom Nervus oculomotorius innerviert.
Muskujt e syve Der Musculus obliquus superior („oberer schräger Muskel“, bei Tieren als "Musculus obliquus dorsalis" bezeichnet und früher "M. patheticus" genannt) entspringt oberhalb des M. rectus medialis. Er verläuft in der oberen, nasenseitigen Wand der Augenhöhle nach vorn, geht nach etwa 30 Millimetern in eine Sehne über, die dann durch einen Rollknorpel, der "Trochlea", in spitzem Winkel nach hinten, außen umgelenkt wird. Sie zieht unter dem oberen geraden Muskel hindurch und setzt oben-seitlich (dorsolateral) am oberen, äußeren, hinteren Quadranten des Augapfels an. Eine Besonderheit der breitgefächerten Ansatzstelle (Insertion) liegt in ihrer unmittelbaren Nähe zur oberen, äußeren Vortexvene. Diesem Umstand ist bei chirurgischen Eingriffen in diesem Gebiet besondere Beachtung zu schenken, da es hier leicht zu Gefäßverletzungen kommen kann. Der M. obliquus superior wird vom Nervus trochlearis innerviert. Seine Hauptfunktion ist die Senkung (Depression) mit Rollung des Auges nach innen (Inzykloduktion) und geringer Abduktion. In Adduktion ist er fast ein reiner Senker, während sich die einwärtsrollende Funktion mit zunehmender Blickwendung nach außen verstärkt.
Muskujt e syve Alle Augenmuskeln besitzen bindegewebige Hüllen, die jedoch unterschiedlich strukturiert sind. Im hinteren Drittel weisen alle geraden Augenmuskeln, sowie der M. obliquus superior ein sie umgebendes Gewebe aus kollagenen, elastischen Fasern auf, die lediglich ein zartes "Epimysium" (Bindegewebsscheide) bilden. Erst im mittleren Drittel bildet sich eine deutliche Muskelscheide aus (Fascia muscularis). Allein der M. obliquus inferior ist über seine gesamte Länge in eine dichte Muskelscheide gehüllt. Vom Anulus tendineus communis aus nach vorn hin werden die Augenmuskeln untereinander zunehmend mit Bindegewebsfasern verbunden, der "Intermuskularmembran" (Membrana intermuscularis). Diese trennt den im Muskeltrichter (intrakonisch) liegenden retrobulbären Fettkörper von seinem extrakonischen Teil. Zudem bewirkt sie, dass bei Augenbewegungen der Abstand der Augenmuskeln zueinander fast unverändert bleibt und sie nicht ungehindert über den Bulbus hinweggleiten können.