Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für waldtundra

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für waldtundra

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Waldtundra Die mit Abstand größten Waldtundren ziehen sich von Nordwestkanada hinunter zur Hudson Bay und weiter bis an die Ostküste Labradors. Die größten Waldtundren Europas sind die Fjällbirken-Wälder. Sie reichen von der Finnmark bis zum Inarisee in Finnland. Die Lärchen-Waldtundra Sibiriens ist am besten im Werchojansker Gebirge erhalten.
Waldtundra Aufgrund der schon beschriebenen, stark eingeschränkten Vermehrungsfähigkeit der Bäume "(Charakteristik)" haben der Verbiss durch Rentiere und Elche sowie Buschbrände einen großen Einfluss auf die Ausformung der Waldtundra. Extreme Ausmaße können zudem Schäden durch großflächigen Insektenbefall (z. B. Birkenspanner in Skandinavien) annehmen. In Verbindung mit einer meist großen Nährstoffarmut regenerieren sich Waldtundren nur sehr langsam bis gar nicht.
Waldtundra Hauptsächlich wachsen in der Waldtundra Fichten, Lärchen und Birken. Im Seeklima sind es die Birken, bei kontinentalem Klima die Nadelbäume, die die nördliche Baumgrenze bilden.
Waldtundra Nach Angaben der IUCN standen 2003 ca. 16 % der Gesamtfläche unter Schutz. Davon wiederum entfallen rund 70 % auf Nordamerika und rund 30 % auf Eurasien.
Waldtundra Während der nacheiszeitlichen Wärmeperiode (Boreal von 7500 bis 5500 v. Chr.) lag die Waldgrenze weiter nördlich. An einigen Orten – etwa in Kanada – ist die heutige Verbreitung von Bäumen auf frühere, wärmere Perioden zurückzuführen. Die Bäume an der nördlichen Baumgrenze bilden heute nur in optimalen Jahren Samen und die Sämlinge überleben nur, wenn einige warme Jahre folgen. Wichtig für den Bestand ist der Nachschub durch den Wind von südlicher wachsenden, regelmäßiger fruchtenden Bäumen. Als Anpassung an das kältere Klima sind einige Bäume – auch Nadelhölzer, die in geschlossenen Waldgebieten kaum dazu neigen – in der Lage, sich ohne Samenbildung vegetativ zu vermehren. So entsteht ein neuer Baum, wenn ein zum Boden hängender Zweig eines „Mutterbaumes“ von Humus bedeckt wird. Diese Form der Vermehrung „am gleichen Ort“, sowie die häufig zu beobachtende Samenkeimung auf vermodernden Stämmen (Totholzverjüngung), führt zu einem über Jahrhunderte kaum veränderten Landschaftsbild.
Waldtundra Die Vegetationsperiode ist mit 90–150 Tagen relativ kurz.
Waldtundra Während in Sibirien permafrostbedingte Cryosol-Mineralböden (wie in der Tundra) vorherrschen, die stellenweise von organischen Histosol-Böden aus Moortorfen unterbrochen werden, kommen in den anderen Weltgegenden unter Waldtundren recht verschiedene Bodentypen in etwa dieser Mengenreihenfolge vor: Saure, nährstoffarme Podsole in Nordeuropa und Nordamerika; große Flächen Histosol-Torfböden südlich der Hudson Bay; Braunerden in den Nordwest-Territorien mit schwacher Unterbodenbildung sowie Gleye in grundwasserbeeinflussten Gebieten Alaskas. Es fällt mittelmäßig viel Bodenstreu an und die Zersetzung verläuft sehr langsam.
Waldtundra Es gibt keine Säugetiere, deren Lebensraum ausschließlich in der Waldtundra liegt. Von den Tundren bis in die Waldtundren verbreitet sind: Polarhase und Schneehase. Von der Tundra bis in die borealen Nadelwälder sind folgende Säugetiere verbreitet: Vielfraß, Lemming, Rentier und nordamerikanisches Karibu. Von der Waldtundra bis in südlichere Waldgebiete leben Elch, Wolf, Kojote, Luchs, Braunbär, Fuchs, Hase, Marder, Fischotter und Neuweltotter.
Waldtundra In den naturnah verbliebenen, nahezu menschenleeren Waldtundren leben auch heute noch indigene Völker, deren Leben seit jeher von den Eigenarten ihres Landes geprägt wurde und die auch heute noch von weitgehend intakten ökologischen Verhältnissen ihrer angestammten Heimat abhängig sind. Die folgende Auswahl berücksichtigt daher nur solche Völker, bei denen zumindest einige Bevölkerungsteile noch nicht gänzlich die moderne westliche Kultur übernommen haben, deren Wirtschaftsweisen überwiegend extensiv und traditionell nachhaltig geprägt sind und bei denen die kulturelle Identität immer noch eine große – oftmals spirituell verankerte – Verbundenheit mit ihrem natürlichen Lebensraum enthält.
Waldtundra Die Ureinwohner der großen Waldtundren Nordamerikas – die auch heute noch zu einem mehr oder weniger großen Teil von der Jagd und dem Fischfang leben – sind die Yupik Südwestalaskas, die eskimo-aleutische Sprachen sprachen oder noch sprechen. Von den athabaskischen Indianern bewohnen vor allem die Kutchin, Hare-Slavey, Dogrib und Chipewyan die offenen Flechtenwälder. Südlich und östlich der Hudson Bay sind es einige Gruppen der Swampy-, Moose- und James-Bay-Cree, die in der Waldtundra leben. In Labrador siedelt das kleine Volk der Naskapi in der Übergangszone zur Tundra. Einige Innu durchstreifen die Waldtundra auf Ihren Jagdzügen. Diese Völker gehören teilweise zum nordamerikanischen Kulturareal „Arktis“ und teilweise zur „Subarktis“.