Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für würmkaltzeit

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eisvorstößen    0.651367

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stadialen    0.631267

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für würmkaltzeit

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Würm-Kaltzeit Die Vegetationsentwicklung seit dem Maximum der Würmkaltzeit ist von großer Bedeutung.
Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen Die Seen – Relikte der Würmkaltzeit – und Weiher – vor allem im Mittelalter durch Klöster und Adelshäuser angelegt – sind prägende Bestandteile der oberschwäbischen Landschaft.
Teufelsküche (Obergünzburg) Die Östliche Günz grub sich tief durch die eiszeitlichen Schotter hindurch in die darunter liegende Schicht der Süßwassermolasse ein. Diese Sedimente, bestehend aus Sand und Mergel, bildeten einen instabilen Untergrund, so dass es nach der Würmkaltzeit, der jüngsten großräumigen Vergletscherung des Alpenraums, die vor 10.000 Jahren endete, zu großflächigen Felsstürzen kam.
Krummbach (Dreisam) Der Zastlerbach entsteht aus zahlreichen Quellgerinnen des "Zastler Lochs", des höchstgelegenen außeralpinen Kares in Deutschland. Im Karboden an der Zastler Hütte wechseln sich kleine Sumpfflächen und Rundhöcker ab; diese zeigen teilweise Gletscherschrammen aus der Würmkaltzeit. Bis in den August hinein wird der Bach hier vom Schmelzwasser der Wechten am steilen "Osterrain" des Feldberggipfels gespeist.
Seerhein Der Seerhein ist nach dem Ende der letzten Kaltzeit (Würmkaltzeit, endete etwa 9650 v. Chr.) entstanden, nachdem der Seespiegel um etwa zehn Meter abgesunken war und der See im Bereich der Niederung, die der Seerhein heute durchströmt, trocken fiel. Er weist noch heute stellenweise einen seeartigen Charakter auf.
Rothenlachen Rothenlachen liegt etwa fünf Kilometer westlich von Pfullendorf. Das kleine Dorf liegt auf einer Endmoräne der Würmkaltzeit und auf der Europäischen Hauptwasserscheide. Die Niederschläge des nördlichen Dorfteils fließen über den Kehlbach, den Andelsbach, die Ablach und die Donau ins Schwarze Meer, die des südlichen Teils über die Linzer Aach in den Bodensee und von dort über den Rhein in die Nordsee.
Gleißental Das Gleißental entstand gegen Ende der Würmkaltzeit, also etwa vor 20.000 bis 14.000 Jahren infolge des Abflusses des Schmelzwassers des Isar-Loisach-Gletschers. Das Tal ist eine glaziale Abflussrinne des damaligen Eglinger Gletscherfingers, der wiederum aus dem Wolfratshausener Glazialbecken stammte. Der heutige Abfluss des Deininger Weihers war das einstige Gletschertor des Wolfratshausener Glazialbeckens und markiert heute den Beginn des Tals.
Wutach Im Unterlauf der Wutach mündet das Wutachtal in die "Klettgaurinne", und die Wutach folgt danach der Laufrichtung des Kotbachs. Bis zum Ende der Riß-Eiszeit vor rund 200.000 Jahren floss hier statt des kleinen Klingengrabens und des Kotbachs der Ur-Rhein westwärts durch den Klettgau. Beim Ettikoner Lauffen traf er auf sein altes Flussbett. Erst gegen Ende der Würmkaltzeit verlegte er seinen Lauf ab Schaffhausen nach Süden und ließ dort den bekannten Rheinfall entstehen. Beim Kloster Rheinau bildeten sich die Mäander oder Rheinschlaufen.
Toba-Katastrophentheorie Die Theorie von Ambrose besagt, dass infolge einer massiven Eruption (Kategorie 8 auf dem Vulkanexplosivitätsindex) die damalige menschliche Population auf der Erde stark reduziert wurde. Die Eruption führte in den folgenden Jahren zu einem Absinken der Durchschnittstemperatur um 3 bis 3,5 Grad Celsius, laut einer 2009 publizierten Modellrechnung möglicherweise sogar zu einem noch größeren Temperaturrückgang. Diese These einer kurzen globalen Eiszeit wird durch die Datierung der letzten Kaltzeit (im europäischen Raum als Würmkaltzeit und Weichsel-Kaltzeit benannt) gestützt.
Isar-Loisach-Gletscher Da die weiteste Ausdehnung der Mindel- und Rißeiszeiten geringer waren als die der nachfolgenden Würmkaltzeit, wurden ihre Ablagerungen durch die spätere Vergletscherung weitgehend überformt und sind nur noch schwer nachzuweisen. Die großformatigen Flächen der Münchner Schotterebene stammen ebenso aus diesen Kaltzeiten, wie die Schotter-Flussterrassen des Isar-, Würm- und Ampertals. Unter dem Druck nachfolgender Schichten und unter Mitwirkung feiner Kalkablagerungen verbucken die tieferen Schichten dieser Schotter in den alpennahen Bereichen großteils zum Sekundärgestein Nagelfluh, das für das Isartal und Teile des unmittelbaren Alpenvorlands charakteristisch ist.