Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für vorexilischer

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für vorexilischer

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Monolatrie Archäologische Funde bestätigen die Verehrung anderer Götter in vorexilischer Zeit: In Israel wurden Inschriften und Artefakte gefunden, die auf die Verehrung anderer Götter hindeuten. Zum Beispiel wurden 1975 in Kuntilet Ajrud in Juda Inschriften aus dem 8./7. Jh. v. Chr. entdeckt, die Segenssprüche von „JHWH und seiner Gattin Aschera“ enthalten.
Psalm 22 Die Entstehung des Grundpsalms (V. 2–22/23) wird in vorexilischer Zeit vermutet. Der zweite Teil ist wegen der bedeutungsvollen Rettung Israels wohl erst in nachexilischer Zeit angefügt worden. Die letzte Bearbeitung (V. 28–32) gehört wegen der universalistischen Perspektive in die hellenistische Epoche vermutlich des ausgehenden 4. Jahrhunderts.
Sigmund Mowinckel Mowinckel interpretierte die Entstehung der Psalmen aus dem Kultus heraus. Gerade dort berührt er sich wieder mit der religionsgeschichtlichen Sichtweise Gunkels. Insbesondere formulierte er die Hypothese, dass die Psalmgesänge zum überwiegenden Teil nicht individuelle Lyrik, sondern kultische Gesänge sind. Ihre Funktion sei es in vorexilischer Zeit gewesen, Feste und Prozessionen im Tempel von Jerusalem liturgisch zu begleiten.
Tanach Die Tora entstand seit der Staatsbildung in Israel und lag schon in vorexilischer Zeit in Teilen als schriftliches Gesetzbuch und Grundlage des Jerusalemer Tempelkults vor. Sie wurde bis 250 v. Chr. endgültig fertiggestellt und dann ins Griechische übersetzt und bildete so die Grundlage für die Septuaginta.
Psalm 110 Der Psalm wird in seinem ersten Teil meist in die vorexilische Zeit Israels datiert, bisweilen sogar ganz in die älteste Königszeit. Der Vergleich mit anderen Königspsalmen aus vorexilischer Zeit (, , ), die den König selbst als Kämpfer zeigen, legt nach Erich Zenger eine spätere Entstehungszeit nahe, in der JHWH als „Kriegsmann“ vorgestellt wird. Das Bild des vordavidischen Priesterkönigs Melchisedek und der Schwur Gottes, das Königtum zu erhalten (V. 4), weisen ebenso in nachexilische Zeit, in der die messianische Wiederherstellung des Königtums erwartet wurde. Eine Datierung erst in die makkabäische Epoche wird heute nicht mehr vertreten.
Palästina (Region) Als Kyros der Große von Persien Babylon 539 v. Chr. eroberte, erlaubte er den Exulanten, nach Juda zurückzukehren, und gewährte ihnen dort eine gewisse Autonomie innerhalb des persischen Staatsverbands. Die Tora (in ihrer damaligen, aus heutiger Sicht nicht rekonstruierbaren Form) wurde als innerjüdisches Gesetzbuch anerkannt. Die "Juden" als Nachfahren des Königreiches Juda bauten die Stadtmauern der Davidsstadt wieder auf; auch ein zentrales Heiligtum wurde errichtet. Doch distanzierten sich die Rückkehrer von der während ihres Exils im Lande verbliebenen Bevölkerung; hier sehen manche Wissenschaftler den Beginn des samaritanischen Schismas, d. h. der Lösung der Samaritaner als eigenständige Religionsgruppe aus dem Judentum. Auch diese sehen sich seither als legitime Nachfahren der Israeliten und berufen sich auf den Samaritanischen Pentateuch, während alle anderen kanonischen Schriften der jüdischen Bibel mit ihrer zum Teil jerusalemzentrierten Polemik gegen das Nordreich Israel in vorexilischer Zeit (wie etwa 1. und 2. Buch der Chronik) und zum Teil auch gegen die Samaritaner selbst (insbesondere die Bücher Esra und Nehemia) nicht als göttlich inspiriert anerkannt und somit nicht Teil der samaritanischen heiligen Schrift wurden.