Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für ungewölbter

dreiflügliger    0.727898

viergeschoßiger    0.706953

stormelö    0.706898

ضلع    0.701745

linkssehender    0.699594

chorloser    0.696871

grobmaschiger    0.696379

oktagonaler    0.695490

fluchtendem    0.694786

williamlopes    0.693589

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für ungewölbter

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Kapelle Borkow Die Borkower Gutskapelle ist ein kleiner, turmloser und ungewölbter Backsteinbau mit rechteckigen Grundriss und halbrunden Chorschluss. Aufgrund der geringen Mauerstärke ist er zusätzlich mit schlanken, gestuften Strebepfeilern gesichert worden. Der verwendete ungewöhnlich kurze Mauerziegel von 26 × 8 × 13 cm wurde im Wendischen Mauerverband, einem Wechsel von Läufer und Binder, ausgeführt. Diese Ausführung erfolgte im späten Mittelalter, wohl in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. An der Nord- und Südseite befinden sich Rundbogenfenster, doch im Chor gab es eigenartigerweise kein Fenster. Als einziger Bauschmuck sind heute drei Zahnfriese am Westgiebel. Nach der Erneuerung der Dachkonstruktion und des Giebeldreiecks im 18. Jahrhundert erhielt dieser sechs runde Öffnungen.
Evangelisch-reformierte Kirche Hohenhausen Die Kirche war ursprünglich dem hl. Paulus geweiht. Der kreuzförmige Saalbau ist durch eine neugotische Erweiterung einer romanischen Saalkirche mit einem aus der Mittelachse nach Süden verschobenem Westturm entstanden. Ein durch Grabung erwiesener, ungewölbter Bau wurde im 12/13. Jahrhundert durch die im Kern bestehende Kirche ersetzt. Der Turm mit niedrigen, später veränderten Annexräumen ist möglicherweise älter. Das Südportal ist mit 1603 bezeichnet. Das Chorjoch wurde Mitte des 14. Jahrhunderts, das Schiffjoch am Ende des 15. Jahrhunderts neu gewölbt. 1887 erfolgte eine kreuzförmige Erweiterung, zur selben Zeit wurden die Schallarkade verändert. Das Gebäude wurde von 1979/80 umfassend renoviert.
St. Albanus und Cyriakus (Welver) Die Kirche ist ein im Kern romanischer Saal mit gerade geschlossenem Chor, einem Querhaus und einem gedrungenen, rechteckigen Westturm. Der erste Vorgängerbau von vor 1150 wurde 1983 als ungewölbter Saal mit einem Rechteckchor ergraben. Der Turm wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Das Gebäude wurde um 1200 um ein Querhaus und einen neuen, wahrscheinlich gewölbten, Chor erweitert. Nach 1244 wurde das Langhaus durch einen etwas breiteren Neubau ersetzt, der im 14./15. Jahrhundert eingewölbt wurde. Gleichzeitig wurden die Fenster in gotischen Formen vergrößert. Die Südwand des Langhauses und der gesamte Turm wurden 1697 erneuert, die Gewölbe wurden entfernt und die Fenster rundbogig geschlossen. Umfassende Renovierungen wurden von 1869 bis 1870 und von 1982 bis 1984 vorgenommen. Der Putzbau ist durch gestufte Strebepfeiler und Rundbogenfenster gegliedert. An der Nordseite sind noch Reste der gotischen Fenstergewände erhalten. Die Kapitelle am Portal im Querhaus stammen möglicherweise noch vom Ursprungsbau. Auf der Südseite ist die Baunaht der barocken Baumaßnahmen sichtbar.
Evangelisch-reformierte Kirche Langenholzhausen Die Kirche war ursprünglich der hl. Helena geweiht, sie wurde 1245 erstmals urkundlich erwähnt. Die Vorgängerkirche, ein ungewölbter Bau, stammt wohl aus dem 12. Jahrhundert. Er wurde im 14. Jahrhundert um ein östliches Schiffsjoch und den Chor erweitert. Die beiden Westjoche wurden spätgotisch eingewölbt. Der heutige dreijochige, gewölbte Saal schließt mit einem 5/8-Chor. Ein Strebepfeiler an der Nordseite ist mit 1522 bezeichnet. Umfangreich renoviert wurde das Gebäude 1953/54 und von 1972 bis 1975. Die Kirche ist ein Bruchsteinbau mit Strebepfeilern, die Ostseite ist mit zwei- und dreibahnigen Maßwerkfenstern reicher gestaltet. Das Schiff ist durch ein Spitzbogenportal begehbar, die Fenster sind korbbogig verändert. Am Turmportal wurde ein romanisches Thympanon mit einem griechischen Kreuz wiederverwendet. Der Chor und das angrenzende Joch sind mit Birnstabrippen und Scheitelgraten über schlanken Runddiensten gewölbt. Die Schlusssteine sind mit der lippischen Rose und einem Christuskopf verziert. In den beiden Westjochen ruhen stärker gebuste Rippengewölbe auf polygonalen Wandpfeilern; der Turmraum ist gratgewölbt. Die Sakramentsnische zeigt einen Stern im Giebelfeld. Reste von Wandmalereien vom dritten Viertel des 15. Jahrhunderts mit Darstellungen der Heiligen Georg, Laurentius und Elisabeth sind erhalten. Die Rankenmalereien im Chorgewölbe wurden ergänzt.
Propsteikirche St. Gertrud von Brabant Das Gebäude steht im Zentrum der bis 1974 selbstständigen Stadt Wattenscheid. Es wurde auf den Ausläufern eines sich von Osten nach Westen hinziehenden Hügels, in einer beherrschenden Lage, als Kirchenburg errichtet. Die Anlage wurde in Notzeiten als Zufluchtsort genutzt. Bodenfunde verweisen auf drei Kirchenbauten, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Der Überlieferung nach geht die Kirche auf die Frühzeit der Christianisierung zurück. Schutzpatronin ist Gertrud von Nivelles. Die erste karolingische Kirche wurde um 800 gebaut. Sie war ein flacher ungewölbter Saalbau mit einer Breite von 8 Metern. Sie war wohl eine der ersten Pfarrkirchen an der fränkisch-sächsischen Grenze nach der Christianisierung. Die Kirche muss das Taufrecht gehabt haben, unterhalb der Fundamente des Turmes wurden Reste eines sehr alten Brunnens gefunden. Das Gebäude wurde im 12. Jahrhundert abgebrochen und durch eine größere romanische Basilika ersetzt. Diese etwa 12 bis 13 Meter breite Kirche wurde 1435 bei einem Brand zerstört. Es wurde an der Stelle eine 18 Meter breite, gotische Halle errichtet. Nach einem Stadtbrand im Jahr 1635 wurde sie erhöht und bekam nach 1800 ein neues Dach in Form eines Eselsrückenquerschnitts. Die Kirche wurde abgebrochen, weil die Anzahl der Gemeindemitglieder stark gestiegen war, und durch die heutige ersetzt.