Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für umweltpolitik

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für umweltpolitik

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Umweltpolitik Die Herausbildung der Umweltpolitik als eigenständiger Politikbereich war eng verknüpft mit der Entstehung eines immer weiter verbreiteten „Umweltbewusstseins“ in den 1970er Jahren, das seinerseits eine Reaktion auf drastisch zunehmende Umweltprobleme war. Motor dafür waren soziale Bewegungen wie die Umweltbewegung und die Anti-Atomkraft-Bewegung sowie die Nachwirkungen der Protestbewegung der 1960er-Jahre (siehe auch 68er-Bewegung).
Umweltpolitik Mit der Ölkrise von 1973/1974 geriet der Umweltschutz nach der ersten erfolgreichen Etablierung gegenüber wirtschaftlichen Argumenten ins Hintertreffen. Erstmals wurde die Phrase „Jobkiller Umweltschutz“ verwendet.
Umweltpolitik Diese begann Anfang der 1980er Jahre. Der steigende umweltpolitische Problemdruck und dessen forcierte Wahrnehmung durch die Bevölkerung sowie die Entstehung grüner und alternativer Parteigruppierungen erhöhte den politischen Stellenwert des Umweltschutzes wesentlich. Der Einzug der neuen Partei Die Grünen in den Bundestag 1983 war hierfür von großer Bedeutung: Sie sorgte für die dauerhafte Präsenz des Themas und veranlassten die anderen Parteien zu eigenständigen Umweltpolitiken.
Umweltpolitik Die Umweltpolitik teilt mit anderen Politiken wie beispielsweise der Rentenpolitik die Problematik, ein Langfristbereich zu sein. Damit ist gemeint, dass einmal getroffene – oder auch versäumte – Entscheidungen sich langfristig auswirken und die Auswirkungen häufig erst mit großer Zeitverzögerung deutlich werden. Die Akteure staatlicher Politik in Demokratien denken jedoch oft in Wahlperioden (4 - 5 Jahre) bzw. vorrangig bis zum nächsten Wahltermin und werden auch in deren Rhythmus ausgetauscht. Ähnliches gilt auch für die Akteure der Wirtschaft, die längerfristige Entwicklungen häufig vernachlässigen, weil sie sich an Quartalszahlen, Jahreszahlen (Umsätze, Gewinne) und schwankenden Börsenkursen orientieren. Dies begünstigt die Konzentration auf kurzfristige Politikmuster (auf rasch wirksame Maßnahmen hin orientiert) und benachteiligt tendenziell Themen, bei denen die Auswirkungen politischer Entscheidung über viele Jahre oder Jahrzehnte in die Zukunft berücksichtigt werden müssen. Teilbereiche wie die Klimaschutzpolitik lassen sich zudem kaum anders als im globalen Maßstab angehen.
Umweltpolitik Wie in anderen Politikbereichen besteht kein allgemeines Einverständnis über oberste Prinzipien der Umweltpolitik. Dennoch lassen sich einige Grundsätze als sehr weitgehend akzeptiert hervorheben:
Umweltpolitik Die damalige Bundesregierung - Kabinett Kohl I - fasste mit diesem Schritt mehr umweltpolitische Felder zusammen (vorher verteilt auf die Ressorts von Innen-, Landwirtschafts- und Gesundheitsministerium) und verringerte mit diesem größeren Zuschnitt den Koordinationsbedarf (siehe oben) des Querschnittsbereichs Umweltpolitik.
Umweltpolitik In Deutschland gibt es auf Landesebene die Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit, den Umweltpakt Bayern, die Umweltpartnerschaft Brandenburg, die Bremen partnerschaft umwelt unternehmen , die UmweltPartnerschaft Hamburg, die Umweltallianz Hessen, die Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern, den Umweltpakt Saar, die Umweltallianz Sachsen-Anhalt, das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen und die Umweltallianz Sachsen.
Umweltpolitik Auf internationaler Ebene wurden zuerst länderübergreifende Umweltprobleme diskutiert. Dazu gehören vor allem die Luftverschmutzung und die Gewässerverschmutzung (Verschmutzung von Flüssen und Meeren), der Abbau der Ozonschicht (bekannt seit etwa 1980) und die globale Erwärmung.
Umweltpolitik Wie auch in anderen Bereichen internationaler Politik ist das übliche Instrument zur Umsetzung umweltpolitischer Zielsetzungen der völkerrechtliche Vertrag, der der Ratifikation und der Umsetzung in innerstaatliches Recht bedarf.
Umweltpolitik Neben den Umweltverbänden spielen wissenschaftliche Beratungsgremien eine wichtige Rolle. Auf deutscher Bundesebene tun dies vor allem