Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für trajanisch

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Kastell Weißenburg Die ebenfalls bezeugte "Cohors IX Batavorum equitata milliaria exploratorum" könnte möglicherweise dem zweiten, im Osten gelegene Holz-Erde-Lager in der Flur „Breitung“ zugeordnet werden. Diese Anlage wurde lediglich in trajanisch/hadrianischer Zeit genutzt.
Kastell Munningen Zwei besser dokumentierte dreischiffige Hallenbauten aus Holz von je rund 46 × 24 Metern Größe fanden sich 1981 nordöstlich des rückwärtigen Donaukastells Oberstimm. Dort datiert die jüngste aus einer Abfallgrube stammende Münze ebenfalls in die Regierungszeit des Kaisers Trajan. In trajanisch-frühhadrianischer Zeit wurde auch die Garnison in Oberstimm aufgelassen.
Kastelle von Straubing Am Ende des hölzernen Kais konnten die Konstruktionen zweier Piers nachgewiesen werden. Die Komplexität der Hafenkonstruktion insgesamt mit Lände, Kais und Piers lässt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Vermutung zu, dass die Hafenanlage als Kriegshafen konstruiert wurde. Der Hafen wurde bis in trajanisch/frühhadrianische Zeit genutzt.
Kleinkastell Schlögen Fundobjekte waren Glas- und Keramikgefäße, Ziegel, Münzen, Bekleidungs- und Trachtbestandteile, verschiedene Metalle, Werkzeuge, diverse Gerätschaften, Glas, Keramik, acht Münzen (trajanisch bis spätantik), Fibeln, Metallvaria, Werkzeuge, Geräte sowie Militaria (Kettenpanzerfragment und Lanzenspitze aus den Principia). Diese Funde werden heute im Oberösterreichischen Landesmuseum/Schlossmuseum in Linz aufbewahrt. 1959 und 1972 wurde die Grundfesten des Westtores vom Österreichischen Bundesdenkmalamt restauriert und öffentlich zugänglich gemacht. 1972 wurde bei Erdarbeiten zwischen dem Gasthof und dem Hallenbad römische Mauersubstanz zerstört.
Kastell Kumpfmühl Im Zuge der römischen Okkupation des Landes bis zur Donau (Provinz "Raetia") wurde um die Jahre 79/81 ein Kastell eingerichtet, das die Grenze an der Donau deckte. Sein Name zur Römerzeit ist nicht bekannt. Wie andere Anlagen auch war es ursprünglich als Holz-Erde-Bau ausgeführt und wurde in trajanisch-frühhadrianischer Zeit in Stein ausgebaut sowie im Rahmen einer zweiten Steinbauperiode in den späten 120er oder 130er Jahren von 2,1 auf 2,8 ha erweitert.
Holz-Erde-Kastell auf der Breitung in Weißenburg Trotz des recht spärlichen Fundmaterials legte sich Hüssen nach dessen Bearbeitung auf eine kurze Nutzung des Lagers während der trajanisch-frühhadrianischen Zeit fest, wobei das Ende des Lagers „spätestens in spättrajanisch-frühhadrianischer Zeit“, also um 110 bis um 120 n. Chr., erfolgt sei. Die geringe Menge an Funden ist wohl auf die planmäßige Räumung des Kastells zurückzuführen. Zur genaueren Datierung ließen sich die Scherben von zwei höchstwahrscheinlich südgallischen Terra sigillata-Gefäßen der Formen Dragendorff 18 und 27 heranziehen, die bereits zu einem frühen Zeitpunkt gefunden wurden. Sie ließen Hüssen bereits 1985 vermuten, dass der Platz spätestens in hadrianischer Zeit geräumt wurde. Auch einige wenige Fragmente von Gebrauchskeramik, die beim Ausheben der Gräben verloren ging, wiesen in diese Richtung.
Kastell Almásfüzitő Die Grabungen im zeitlich mehrphasig errichteten Lagerdorf zeigen, dass die frühe Siedlung aus abgerundeten Grubenhäusern bestand. Diese gehörten der indigenen Bevölkerung der illyrischen Azaler an. In einem fand sich 1998 ein Ziegelstempel der "Legio XI Claudia Pia Fidelis", die wahrscheinlich von 101 bis 105 n. Chr. in "Brigetio" stationiert war. Dieser stützte das zeitliche Gründungszenario, wie es unter anderem Lőrincz aufgestellt hatte. Die früheste in dieser Schicht geborgene Terra Sigillata stammte aus einer oberitalienischen Werkstatt. Diese Erzeugnisse werden in die Zeit zwischen 80 und 110 n. Chr. datiert. Die älteste bis 2004 geborgene Münze war ein Silberdenar aus der Regierungszeit des Kaisers Vespasian (69–79). Der kontinuierliche Geldfluss begann im "Vicus" von Almásfüzitő jedoch erst in trajanisch-hadrianischer Zeit einzusetzen.
Kastell Favianis In trajanisch-hadrianischer Zeit dürfte das Lager nach Süden hin noch etwas erweitert worden zu sein. Um das Kastell bildete sich im Süden und Westen – später auch im Osten – nach und nach der zivile "Vicus". Das Areal wurde mit – in ihren Dimensionen annähernd gleichen – Holzständergebäuden neu überbaut, eine Vorgangsweise, der für traianische Kastelle am norisch-pannonischen Limes keineswegs ungewöhnlich war. Die Auswertung von Flotationsproben aus dieser Zeit zeigt, dass die Auwälder komplett gerodet, Feuchtwiesen trockengelegt und buschbestandene Flächen in Felder umgewandelt wurden. Diese massiven Eingriffe in das ökologische Umfeld des Kastells können nur in Zusammenhang mit den großangelegten Baumaßnahmen im Zuge der Erweiterung des Kastells (und wohl auch des Vicus) in Zusammenhang stehen. Nur die Befestigungen der Südseite konnten ansatzweise rekonstruiert werden. Diese könnte folgendermaßen ausgesehen haben. Mit dem Aushub des Grabens wurde zuerst ein Wall aufgeschüttet (Lage: Häuserzeile Nord, Frauenhofgasse) der mit einer doppelten Lehmziegelmauer verkleidet und einem hölzernen Wehrgang versehen war. Die Reste von Lehmziegeln wurden in der Verfüllung der Spitzgräben vorgefunden.