Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für tiberische

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Immensum bellum Eine äußerst knappe, aber wichtige Parallelüberlieferung steht mit der „Römischen Geschichte“ (griech. "‘Ῥωμαϊκὴ ἱστορία"), Buch 55, Kapitel 10a und 28, des Cassius Dio zur Verfügung. Das Geschichtswerk entstand zu Beginn des 3. Jahrhunderts und gilt insgesamt als zuverlässig und auf zeitnahen Quellen basierend. Allerdings herrschten in der Quelle, die Cassius Dio zum Aufstand auswertete, vermutlich anti-tiberische Tendenzen vor.
Burginatium Gegründet wurde das Lager vermutlich unter Tiberius (14–37). Diese Annahme wird durch Keramikfunde aus dem Kastellbereich gestützt, die in die augusteisch-tiberische Zeit datiert werden. Anhand des weiteren Inventares kann eine kontinuierliche Belegung bis zum Ende des 4., vielleicht noch bis zur Wende zum 5. Jahrhundert, angenommen werden. Die Münzreihe beginnt mit caesarischen Prägungen. Die Schlussmünze ist aus der Zeit des spätantiken Kaisers Honorius.
Novaesium Ausweislich der Funde, insbesondere durch die Scherben arretinischer Terra Sigillata lässt sich die Gründung des Vicus auf die tiberische Zeit datieren und muss spätestens um das Jahr 25 n. Chr. erfolgt sein. In seiner ersten Besiedlungsphase bestand er aus Fachwerkständerbauten. Während des Bataveraufstandes wurde die Siedlung zerstört. Beim Wiederaufbau wurden die Fachwerkbauten auf Steinfundamenten errichtet, auch vereinzelte, gänzlich steinerne Gebäude scheinen nicht ausgeschlossen zu sein. Einige Hypokaustanlagen wurden nachgewiesen, über die zumindest einzelne Wohnräume beheizt werden konnten. Ein eindeutiger Beleg für temperierte Baderäume steht hingegen aus. Spätrömische Bauspuren fehlen, jedoch kann durch römische Körpergräber des dritten und vierten Jahrhunderts ein Fortbestand der Siedlung in der Spätantike angenommen werden.
Kastell Bendorf Zu Beginn der Aktivitäten der Reichs-Limeskommission gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das Gebiet von Bendorf schon des Längeren als Fundbereich römischer Hinterlassenschaften bekannt. Gleichwohl gab es kaum schriftliche Aufzeichnungen, geschweige denn eine wissenschaftliche Dokumentation. In den 1880er Jahren wurden zwischen Bendorf und Engers römische Gräber gefunden, deren Fundmaterial bis in claudische oder gar tiberische Zeit zurückweist. Noch im selben Jahrzehnt wurden bei der Trassierung der rechtsrheinischen Eisenbahnstrecke weitere Funde gemacht und 1890 folgte die Entdeckung der Kastelltherme. Auch diese Entdeckungen blieben weitestgehend unbeachtet.
Römische Kastelle bei Friedberg Nach Schnurbein lässt sich das „insgesamt recht bescheidene Fundmaterial“ seiner Grabung „in die Zeit vom 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr.“ datieren, wobei er die eigentliche Nutzungsdauer der beiden Kastelle im 2. und 3. Jahrzehnt des 1. nachchristlichen Jahrhunderts − in spätaugusteischer bis mitteltiberischer Zeit − ansetzt. Neben Terra Sigillata aus Italien und Südfrankreich umfasste das Kleinfundspektrum weitere Keramikfragmente, Reste bunter Glasgefäße, einige Fibeln sowie Teile der soldatischen Tracht und Bewaffnung, alles in einem sehr fragmentierten Zustand. Für seine sehr genaue zeitliche Analyse zog der Archäologe insbesondere Fibeln und vor allem die frühen Sigillaten heran. Der Numismatiker Bernhard Overbeck äußerte sich verwundert, dass Schnurbein bei seiner Bearbeitung auf die 16 gefundenen Münzen nicht näher einging, deren Reihe mit zwei eindeutig datierbaren Asses endete, die während der Regierungszeit des Kaisers Tiberius (14−37) ab 22/23 n. Chr. geprägt wurden. Die Zahl der republikanischen Münzen fällt mit 27 Exemplaren ziemlich hoch aus (Stand 2001). Zusätzlich zu den von Schurbein erwähnten Stücken legte Overbeck nochmals 18 Münzen aus dem Fundareal vor, die als Ackerlesefunde aus dem Boden kamen. Besondere Beachtung verdienten nach Overbeck dabei die Schlussmünzen, wobei der singuläre und völlig isolierte Fund einer in der Zeit um 355/361 geprägten Münze aus der Regierungszeit des Constantius II. (337−361) als ausgeackerter Streuverlust von der nahen römischen Fernstraße anzusehen ist. Die letzte frührömische Münze war 1986, zum Erscheinungszeitpunkt der Auswertung des Numismatikers Overbeck, ein um 50/54 in Rom geprägter Dupondius aus der Regierungszeit des Kaisers Claudius (41−54), was das vorgeschlagene mitteltiberische Enddatum von Schnurbein möglicherweise auf die claudische Zeit revidiert. Unterstützt werden könnte die These einer claudinischen Gründung durch die bei den Grabungen 1982 auf dem Kastellareal geborgenen Providentia-Asse. Diese sehr häufig geprägten Münzen wurden bis in die Regierungszeiten der Kaiser Caligula (37−41) und Claudius geschlagen. Zwei weitere, bereits im 19. Jahrhundert aufgelesene Münzen, sind nicht näher bestimmbar und werden ganz allgemein der frühen Kaiserzeit zugeordnet. Außerdem kamen bis 2001 noch 20 weitere unpublizierte Münzen hinzu, die sich in Privatbesitz befanden. Neuere Forschungen mit dem Münzmaterial bestätigen die These Overbecks, dass der Standort über die tiberische Zeit hinaus genutzt wurde und wohl erst um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. aufgegeben wurde. Rätselhaft bleibt das relativ hohe Aufkommen der fünf Denare (Stand 1986) an diesen beiden Kastellplätzen. Ohne weiteres gingen solch zahlungskräftigen Münzen nicht verloren. Ein Denar war zum damaligen Zeitpunkt mehr als der Tagessold eines Auxiliarsoldaten.