Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für tagliata

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Tagliata d’Incanal Die Sperre selbst bestand aus einem Torgebäude und einem jeweils links und rechts angefügten Verteidigungsabschnitt, flussseitig als Kasemattblock mit einem Innenhof gestaltet. Der bergseitige Anbau bestand nur aus zwei Sperrmauern mit Gewehrscharten.
Tagliata d’Incanal Von der rechten Flanke führte ein Graben zum Ufer der Etsch, Anschlussbatterie genannt. Dieser Graben führte außerdem um das gesamte Bauwerk. Er war trocken, ca. fünf Meter breiter und ca. vier Meter tief an der Front und an der Kehle des Torbaues konnte er auf einer Zugbrücke überquert werden. Dieser Graben hatte frontseitig eine senkrechte Wand, die rückwärtige Grabenwand war geböscht und von einem Erdwall überhöht. Hinter diesem Erdwall, der auch zur Deckung eventuell aufgestellter Feldgeschütze diente, verlief ein gedeckter Weg. Der Graben war zur Etsch hin offen, bei Hochwasser wurde er geflutet. An die rechte Face des Werkes war im ausspringenden Winkel der Kehle ein Kehlkoffer zur zusätzlichen Flankensicherung angebaut. Die Front verfügte über neun Kanonenscharten, davon sechs ebenerdig und drei erhöht im eigentlichen Torbau, sowie über zehn ebenerdige Gewehrscharten, alle im Torbereich. In der Kehle befanden sich acht Kanonenscharten und 15 Gewehrscharten in ähnlicher Anordnung. Sechs Kanonenscharten (zwei auf Grabenniveau, zwei auf Umgebungsniveau und zwei überhöht über der Poterne des Torbaus) deckten den Graben in Richtung zum Etschufer.
Tagliata Bariola Die Tagliata Bariola, gelegentlich auch als Tagliata San Antonio bezeichnet, stammt aus der gleichen Bauepoche wie das über der Straßensperre etwa 250 m Luftlinie entfernte Forte Monte Maso. Sie sollte zusammen mit Letzterem und der ebenfalls in der Nähe liegenden Geschützstellung Monte Castelliero das obere Val Leogra vor Einbruchsversuchen über den Passo Pian delle Fugazze und über den Passo Xomo abriegeln.
Tagliata Bariola Bei der Erweiterung der Straße in den 1930er-Jahren wurden die Sperre dann zum Großteil abgetragen und die Ruinen in der Folgezeit auch als Lagerflächen genutzt.
Tagliata Bariola Das aus Bruch-, Block- und Ziegelsteinen errichtete Bauwerk wurde in Längsrichtung zur Straße erbaut. Ein Werksgraben umgab ursprünglich die Anlage auf drei Seiten (Front-, Kehl- sowie auf der talwärts zugewandten Flankenseite). Die Straße führte über eine aufklappbare Brücke über den Kehlgraben und anschließendem Tor in die Sperre hinein, die im Durchlassbereich nur zum Teil abgedeckt war, und an der Frontseite über den ebenfalls mit einer Brücke und Tor versehenen Frontgraben wieder hinaus. Die Gräben konnten durch Gewehrscharten aus den Kasematten flankierend unter Feuer genommen werden. Im oberen Geschoss der Front- und Kehlseite befanden sich jeweils die Kasematten für 42-mm-Schnellfeuerkanonen.
Tagliata Bariola Auf der Bergseite schloss die Straßensperre direkt an den Hang, hier war der Berg zum Teil für Depoträume auskaverniert worden. Ausgelegt war die Tagliata für eine Besatzung von 100 Mann.
Tagliata Bariola Die Anlage wurde in den 1880er-Jahren errichtet und im Gegensatz zu Forte Monte Maso in der Folgezeit weder modernisiert noch verstärkt, so dass die Sperre bereits weit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges veraltet war und dem Beschuss durch moderne Artilleriegeschütze nicht lange standgehalten hätte. Das österreichisch-ungarische Evidenzbüro widmete der zur Agno-Assa-Sperre zählenden Anlage um die Jahrhundertwende dennoch eine gewisse Aufmerksamkeit zu und beschrieb den Bau bis ins Detail.
Tagliata Bariola Zwischen 2006 und 2008 ließ die Region Venetien die Reste der Anlage von der Vegetation und vom Unrat befreien sowie Sicherungsmaßnahmen durchführen, mit denen der weitere Verfall des Bauwerks verhindert werden soll.
Tagliata Bariola Das an der Talseite längs des Flankengrabens gelegene zweigeschossige Kasemattkorps war dem Berghang und dem Straßengefälle angepasst. Im Obergeschoss der Flanke lagen Gewehr- und Maschinengewehrscharten, während sich in dem untern dem Straßenniveau liegenden Untergeschoss die Geschützscharten für zwei 87-mm-Geschütze befanden. Jede Eckkasematte war zudem mit jeweils einem Gardner-Maschinengewehr armiert.
Tagliata Bariola Die Hauptbewaffnung bestand aus vier 42-mm-Schnellfeuerkanonen Modell Nordenfelt auf Ständerlafette, die sich in den Kasematten der Front- und Kehlseite befanden. Daneben war die Tagliata noch mit zwei Kanonen Modell 87 B, die zur Sicherung der Flankenseite dienten sowie vier Maschinengewehren Modell Gardner Kaliber 10,33 mm bewaffnet. Letztere waren amerikanischer Produktion und in einer geringen Stückzahl von der italienischen Armee für die Nahverteidigung von Sperranlagen, insbesondere für die Verteidigung der Werksgräben, direkt aus den USA importiert worden.