Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für sprawiedliwość

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für sprawiedliwość

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Prawo i Sprawiedliwość Die Inhalte des Verfassungsentwurfes waren unter anderem:
Prawo i Sprawiedliwość Im Zuge des Wahlkampfs zu der Parlamentswahl in Polen 2015 versprach Recht und Gerechtigkeit, wie schon der frühere Kandidat der Partei für das Präsidentschaftsamt und amtierendes Staatsoberhaupt, Andrzej Duda, die Rückkehr zum alten Renteneintrittsalter von 65 Jahren für Männer und 60 Jahren für Frauen, die Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 8000 Złoty sowie die Erhöhung des Kindergelds auf 500 Złoty für das zweite und jedes weitere Kind und bei armen Familien schon ab dem Ersten. Des Weiteren soll der von der Bürgerplattform angehobene Mehrwertsteuersatz in Höhe von 23 % auf den alten Status quo von 22 % abgesenkt werden. Insgesamt schätzte die Partei die Kosten auf einem dreitägigen Parteitag in Katowice, welcher Anfang Juli stattfand, auf 39 Mrd. Złoty pro Jahr. Als zusätzliche Einnahmequellen wurden eine Erhöhung der Steuereffizienz, welche während der damaligen Regierungskoalition bestehend aus der Bürgerplattform und der Polnischen Volkspartei um 14 % sank sowie die Einführung einer Bankensteuer und einer Steuer für großflächige Einzelhändler genannt. Insgesamt wurden die daraus resultierenden Einnahmen auf 73 Mrd. Złoty taxiert. Die Regierungspartei sowie einige Wirtschaftswissenschaftler warfen der PiS eine geschönte Einnahmen-Ausgaben-Rechnung vor. So bezifferte die PO die Kosten auf 90 Mrd. Złoty.
Prawo i Sprawiedliwość Bei einem erneuten Parteitag im September wurden die federführenden Wahlkampfversprechen um die kostenlosen Arzneimittel für Senioren (ab dem 75. Lebensjahr), die schon vorher genannte verringerte Körperschaftssteuer in Höhe von 15 % für Kleinunternehmen, ein Mindestlohn von 12 Złoty pro Stunde sowie eine Bevorzugung von heimischen Unternehmen bei lokalen Ausschreibungen erweitert. Ebenso, wie die PO, befürwortet die Partei eine Abschaffung des derzeitigen Nationalen Gesundheitsfonds und die Kosten des Gesundheitssystems sollen direkt vom Finanzministerium getragen werden.
Prawo i Sprawiedliwość PiS kann nicht eindeutig einer der westeuropäischen Parteienfamilien zugeordnet werden. Sie wird zumeist als konservativ oder nationalkonservativ eingeordnet. Elisabeth Bakke bezeichnet die Partei als national-klerikal und Wolfgang Merkel verortet die PiS als „nationalistisch-rechtskonservativ“. Von verschiedenen Autoren wird sie außerdem als populistisch kategorisiert. Kai-Olaf Lang ordnet sie insbesondere der Variante des „Law-and-Order-Populismus“ zu, mit Elementen des nationalkonservativen Populismus. Er bezeichnet sie als „europaskeptisch, aber nicht antieuropäisch“ und „traditionalistisch, nicht aber radikal antimodern“. Daher sieht er sie als Vertreterin eines „weichen Populismus“. Rafał Pankowski ordnet die Ideologie von PiS als ein „typisches Beispiel für populistische illiberale Demokratie“ ein. Der polnische Soziologe Mikołaj Cześnik stellt fest, die gesamte PiS-Wahlkampagne sei populistisch, gepaart mit Anti-Elitarismus und Xenophobie. Der patriotisch-nationale Diskurs von PiS könne durchaus Schleusen öffnen bei noch weiter rechts stehenden Gruppierungen.
Prawo i Sprawiedliwość Im September 2006 zerbrach diese Regierungsmehrheit nach Konflikten um den Haushalt und den Einsatz polnischer Soldaten im Irak. In der Folge wurde durch Videoaufnahmen belegt, dass der PiS-Abgeordnete Adam Lipiński versucht hatte, die Samoobrona-Abgeordnete Renata Beger unter Zusage von Regierungsposten und finanzieller Unterstützung zum Wechsel zur PiS zu bewegen.
Prawo i Sprawiedliwość Während der Regierungszeit konnte das Land die höchste BIP-Wachstumsrate in ihrer Geschichte erzielen, jedoch ist umstritten wie groß der Einfluss der Politik dabei war. Durch eine Initiierung bezüglich der Verringerung von Rentenbeiträge, welche unter der späteren Koalition PO-PSL vollendet wurde, konnte der Wirtschaft zwar geholfen werden, aber erst in den späteren Krisenjahren. Kritiker werfen der Partei vor die zwei Jahre mit hervorragender Konjunktur nicht optimal ausgenutzt zu haben. Prawo i Sprawiedliwość verringerte Steuersätze in verschiedenen Bereichen und schuf auch die höchste Stufe der Einkommenssteuer von 40 % ab, jedoch ist strittig inwieweit dies eine Fortsetzung der Politik der Vorgängerregierung war.
Prawo i Sprawiedliwość Im November 2005 verhängte Russland ein Embargo auf den Import von Fleisch und pflanzlichen Produkten aus Polen, wonach im darauffolgenden Jahr die polnische Außenministerin Anna Fotyga ein Veto gegen weitere Verhandlungen an einem neuen Vertrag zwischen der EU und Russland einlegte.
Prawo i Sprawiedliwość Die Regierungspartei plante darauffolgend die Verabschiedung eines „großen Mediengesetzes“ zum 1. Juli 2016. Der vorläufige Entwurf sah die Gründung eines Rates Nationaler Medien (RMN) vor, welcher für die Berufung von Senderchefs bei Fernsehen, Radio und Presseagentur zuständig ist. Die Mitglieder hätten die beiden Parlamentskammern sowie der Präsident bestimmt. Auch die größte Oppositionspartei könnte demnach ein Mitglied für den sechsköpfigen "RMN" auswählen. Eine mit der Stromrechnung abgerechnete, audiovisuelle Abgabe soll das kaum funktionierende Gebührensystem ersetzen und Radio und Fernsehen von Werbeerlösen unabhängiger machen.
Prawo i Sprawiedliwość Der Senkung der Körperschaftssteuer von 19 % auf 15 % für Unternehmen mit einem Umsatz von unter 1,2 Mio. Euro jährlich wurde im Sejm zugestimmt. Laut Daten aus dem Jahre 2014 könnten circa 393.000 Firmen von dem verringerten Steuersatz betroffen sein. Die neue Regelung soll zum 1. Januar 2017 in kraft treten.
Prawo i Sprawiedliwość Die Regierung hat die Einführung des Programms "Rodzina 500 Plus" („Familie 500 Plus“) angenommen. Es soll ohne Berücksichtigung des Einkommens ab dem zweiten Kind ausgezahlt werden und 500 Złoty pro Kind betragen. Bei Familien mit nur einem Kind gibt es eine Obergrenze von 800 Złoty netto monatlich je Familienmitglied und 1200 Złoty bei behinderten Kindern. Sollte die festgelegte Grenze eingehalten werden, wird das Kindergeld auch ab dem ersten Kind ausgezahlt. Die Leistung wird der Familie bis zum Vollenden des 18. Lebensjahres des jeweiligen Kindes zustehen. Es wird geschätzt, dass dadurch innerhalb von zehn Jahren 278.000 Kinder mehr zur Welt kommen werden. Die Gesamtkosten für das Jahr 2016 werden auf circa 17 Mrd. Złoty beziffert, wobei angenommen wird, dass ein großer Teil in Form von Steuern beim Konsum wieder an den Fiskus abgeführt wird. Der Entwurf wurde vom Sejm am 11. Februar 2016 mit 261 Stimmen angenommen. Neben der PiS hat auch die PSL sowie zwei Abgeordnete von der PO dafür gestimmt.