Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für spätstaufischer

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für spätstaufischer

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Burg Frankenstein (Pfalz) Die Ruine besteht größtenteils aus den Überresten des einst zur Unterburg gehörenden dreiteiligen Palas aus dem 13. Jahrhundert, der überwiegend aus spätstaufischer bzw. frühgotischer Zeit stammt. Bauhistorisch wertvoll sind vor allem seine Lanzettfenster und die erhaltene mehrgeschossige Kaminanlage seines Mittelteils.
Burg Klein-Arnsberg Die Burg ist urkundlich erst seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar, die Architektur spricht aber für eine Entstehung in spätstaufischer Zeit, spätestens Mitte des 13. Jh. Auf der Burg saßen die Herren von Wasigenstein, die die Burg als Lehen der Abtei Weißenburg in Besitz hatten. 1335 wurde die Burg als Versteck des Raubritters Friedrich von Wasigenstein belagert und erobert.
Bozner Chronik Die Chronik aus der Feder eines anonymen Verfassers umfasst den Zeitraum von 1018 bis 1335 (bzw. 1366) und berichtet über zentrale örtliche historische Vorkommnisse, wie etwa die Rekonziliation zahlreicher Bozner Kirchen im Jahr 1180 durch Bischof Salomo von Trient im Kontext der Neugründung der städtischen Marktsiedlung von Bozen in spätstaufischer Zeit. Die Bozner Chronik dokumentiert auch extreme Natureignisse wie beispielsweise eine Heuschreckenplage im Jahr 1338, die Bozen und das Überetsch heimgesucht habe, und ein Erdbeben im Jahr 1348.
Mönchengladbacher Münster In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand das Langhaus aus spätstaufischer Zeit, und der Chor wurde ausgebaut. Von dieser Planung künden noch heute das mächtige Westwerk des Münsters sowie der gotische Chor. Für die Planung und Durchführung konnte der Kölner Dombaumeister Gerhard von Köln gewonnen werden. Gerhard vollendete das Bauwerk des Gladbacher Münsters zu seinen Lebzeiten – im Gegensatz zum Kölner Dom. Albertus Magnus, der bedeutende Gelehrte, Reichsfürst und Bischof von Regensburg, gab der Kirche am 12. April 1275 die Weihe.
Kloster Heggbach Wie Salem selbst stand auch sein Tochterkloster in spätstaufischer Zeit unter dem Schutz und Schirm des Reichs und konnte die Reichsunmittelbarkeit auch nach dem Ende der Staufer behaupten. 1481 übertrug Kaiser Friedrich III. der Reichsstadt Biberach förmlich die "seit alters" ausgeübte Schirmvogtei über Heggbach. Sichtbarer Ausdruck der Reichsfreiheit war die Aufnahme Heggbachs in die Reichsmatrikel von 1521. Das Kloster besaß Sitz und Stimme auf Reichs- und Kreistagen. Auf der Prälatenbank des Schwäbischen Kreises hatte Heggbach seinen Platz zwischen Gengenbach und Gutenzell.
Deutschland im Mittelalter Die römisch-deutschen Könige und Kaiser sahen sich im Rahmen der Translationstheorie in der Tradition des antiken Römischen Reichs. Ottonen und die nachfolgenden Herrscherhäuser der Salier und Staufer stützten sich in unterschiedlicher Ausprägung auf die Reichskirche und erhoben in Bezug auf das erneuerte Kaisertum einen universalen Geltungsanspruch. Im Verlauf des Mittelalters kam es daher wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Universalgewalten Kaisertum (Imperium) und Papsttum (Sacerdotium). Besonders ausgeprägt waren diese Konflikte während des Investiturstreits im späten 11./frühen 12. Jahrhundert, in spätstaufischer Zeit und dann noch einmal in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Reichsabtei Gutenzell Wie Salem selbst stand auch sein Tochterkloster in spätstaufischer Zeit unter dem Schutz und Schirm des Reichs und konnte die Reichsunmittelbarkeit auch nach dem Ende der Staufer behaupten. König Sigismund verlieh Gutenzell 1418 umfangreiche Privilegien, so auch die Freiheit von fremder (adeliger) Vogtei, die seine Nachfolger 1439, 1444 und 1496 bestätigten. Sichtbarer Ausdruck der Reichsfreiheit war die Aufnahme Gutenzells in die Reichsmatrikel von 1521. Das Kloster besaß Sitz und Stimme auf Reichs- und Kreistagen. Auf der Prälatenbank des Schwäbischen Kreises hatte Gutenzell seinen Platz zwischen Heggbach und Rottenmünster.
Deutschland im Mittelalter In spätstaufischer Zeit verlor das Königtum an Macht, ebenso ging der Einfluss des Reichs im lateinischen Europa zurück. Die römisch-deutschen Könige verfügten allerdings im Gegensatz zu den westeuropäischen Königen Englands und Frankreichs ohnehin nicht über eine allzu starke zentrale Herrschaftsgewalt, vielmehr wurde der Aspekt konsenusaler Herrschaft im Verbund mit den Großen des Reiches betont. Die Stellung der zahlreichen weltlichen und geistlichen Landesherren gegenüber dem Königtum wurde im Spätmittelalter weiter gestärkt, wobei seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Kurfürsten ein exklusives Königswahlrecht beanspruchten. Die Goldene Bulle von 1356 legitimierte endgültig eine kurfürstliche Wahlmonarchie, wenngleich seit Mitte des 15. Jahrhunderts die Habsburger bis zum Ende des Reiches im Jahr 1806 fast kontinuierlich die Kaiser stellten. Das Königtum musste sich im Spätmittelalter vor allem auf die eigene Hausmachtpolitik stützen und konnte effektiv nur noch im Süden und teils dem Rheingebiet eingreifen.
Burg Ohrsberg Nicolai Knauer hat die Burg Ohrsberg 2004 ausführlich besprochen und die zuvor gemachten Vermutungen und Datierungen kritisch überprüft und um eigene Erkenntnisse ergänzt. Seiner Ansicht nach lässt sich die aufgefundene Keramik nur vage in die Zeit zwischen spätstaufischer Epoche und Renaissance einordnen. Das bis auf das verschollene Gewändefragment völlige Fehlen eindeutiger Werksteine lässt eine Datierung der Baulichkeiten überhaupt nicht zu, zumal bislang nur Stützmauern und Fachwerkfragmente, aber noch kein Hauptbau der Anlage aufgefunden wurden. Gleichwohl ist das Fehlen der Werksteine wie überhaupt der aus den Gräben gewonnenen großen Gesteinsmassen auch kein Indiz für einen lediglich hölzernen oder sonstwie wenig standhaften Bau, denn die Werksteine können später sehr wohl auch für Bauten in der Stadt wiederverwendet worden sein. Den fehlenden Mörtel in allen aufgefundenen Mauerresten erklärt Knauer mit der natürlichen Verwitterung des Materials. Der ungewöhnliche doppelte Ringgraben auf einem Bergplateau ist in der weiteren Umgebung nahezu ohne Vergleichsbeispiel. Lediglich die ebenfalls nur wenig erforschte "Hohe Schanze" im Höllental, die man in das 10. oder 11. Jahrhundert datiert, weist eine ähnliche Charakteristik auf. Eine Bedeutung des Ohrsbergs als Vorwerk der Burg Eberbach lehnt Knauer aufgrund der vergleichsweise großen Entfernung ab, ebenso eine eventuelle Deutung als Schutzbauwerk für den Bau der Stadt oder als deren hochgelegener Beobachtungsposten. Die Datierungen von Klaus Kilian hält Knauer für plausibel, allerdings gibt er zu bedenken, dass die aufgefundene Brandschicht nicht von einer Zerstörung der Anlage herrühren muss, sondern auch nur vom Brand eines Wirtschaftsgebäudes stammen kann. Ferner könne auch nicht zwingend von einer Nutzungsunterbrechung ausgegangen werden, sondern es sei vielmehr auch eine durchgängige Nutzung der Anlage denkbar.