Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für prismenleiste

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für prismenleiste

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Abdecktest Beim alternierenden Prismenabdecktest wird eine "Prismenleiste" vor das Auge gehalten, dessen Abweichung gemessen werden soll, und gleichzeitig mit der Abdeckscheibe abwechselnd das rechte und linke Auge verdeckt. Das Auge hinter der Prismenleiste wird hinsichtlich der Einstellbewegungen beobachtet und die Prismenstärke solange angepasst, bis diese neutralisiert sind. Da mit dieser Methode die größten Schielwinkel ermittelt werden können, kann es durchaus vorkommen, dass man Prismen vor beide Augen halten muss, bis keine Einstellbewegungen mehr auftreten.
Abdecktest Der Abdecktest ist neben dem rein qualifizierenden Verfahren ein wichtiges Instrument zur Messung von Schielwinkeln. Hierzu werden bei der Untersuchung im freien Raum, jeweils in Ferne und Nähe, Prismen verwendet. Diese Prismen sind entweder als "Einzelprisma" oder mittels "Prismenleiste" (horizontale oder vertikale Anordnung unterschiedlich starker Prismen) zu benutzen.
Hirschberg-Test Prinzipiell ist der Hirschberg-Test ein qualifizierendes Verfahren. Man kann mit einiger Erfahrung den Schielwinkel auch schätzen. Dabei entspricht eine Dezentrierung des Reflexes um einen Millimeter von der Pupillenmitte einer Abweichung von etwa 8°. Um die Größe einer Schielabweichung messen zu können, ist es auch möglich, mit Hilfe einer Prismenleiste das Hornhautreflexbild des schielenden Auges so weit zu verschieben, bis seine Position kongruent zu der des anderen Auges ist. Der Wert des Prismas entspricht dann in der Regel dem objektiven Schielwinkel. Im Allgemeinen ist dieses Verfahren der Schielwinkelmessung mit einem Fehlerbereich von etwa 3° jedoch eher ungenau. Zudem muss ein gegebenenfalls vorhandener Winkel Kappa berücksichtigt werden.
Schielen Zu den gängigsten Untersuchungsverfahren, ein Schielen zu identifizieren, gehört der Abdecktest (Synonym: "Covertest"). Er wird im freien Raum angewendet und häufig mit verschiedenen Hilfsmitteln, zum Beispiel einer Prismenleiste, durchgeführt, um Schielabweichungen in Ferne und Nähe exakt messen zu können. Unterschiedlich "dissoziierende Farbfilter" und ein so genanntes "Maddox-Kreuz" (ein mit zwei Skalen und einem zentralen Fixierlicht ausgestattetes Kreuz für eine Untersuchungsentfernung von fünf Metern) gehören ebenfalls zur Untersuchungsanordnung. Art und Ausmaß eines Schielens können nicht nur in unterschiedlichen Fixationsentfernungen differieren, sondern auch in verschiedenen Blickrichtungen. Dies kommt insbesondere zum Tragen, wenn Augenmuskeln betroffen sind, die in Abhängigkeit von der Blickrichtung mehrere "Funktionen" erfüllen müssen, zum Beispiel "Hebung", "Senkung" oder "Drehung" eines Auges. Darüber hinaus hängt bei manchen Schielerkrankungen, insbesondere beim "Lähmungsschielen", das Ausmaß eines Schielwinkels davon ab, welches Auge gerade fixiert.