Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für ponale

tagliata    0.740552

bariola    0.691308

primolano    0.683683

vallarsa    0.682433

falzarego    0.674929

pasubio    0.672463

höhlenstein    0.669728

fenestrelle    0.667745

cismon    0.662949

ponalestraße    0.657598

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für ponale

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Ponale Der Ponale ist ein 7 km langer Bergbach, der im Ledrosee ("Lago di Ledro") entspringt und in den Gardasee mündet.
Ponale Vom Ledrosee fließt der Bach zunächst durch Molina di Ledro, Prè di Ledro und Biacesa di Ledro in mittlerem Gefälle. Dort speist er auch eine Forellenzucht.
Ponale Ab Biacesa bis zum Gardasee ist das Tal stark eingeschnitten und der Bach läuft über einen Wasserfall und mündet beim alten Hafen Antico Porto del Ponale in den Gardasee.
Straßensperre Ponale Die Arbeiten an der Sperre endeten aber nicht mit Kriegsbeginn, im Gegenteil, während des Krieges erfuhr die Anlage ihren wesentlichen Ausbau als kavernierte Stellung. Im Februar 1916 wurden der Geniedirektion Pläne zum Bau von Batterieanlagen in der Ponalesperre vorgelegt. Zu diesem Zweck baute man den Berg gleich in ein unterirdisches Verteidigungssystem aus, in dem Unterstände, Munitionslager, Kommandostellen, Artilleriebeobachter, Scheinwerfer, Telefonzentrale, etc. untergebracht waren, die sich auf mehrere Ebenen verteilten. An dieser kavernierten Anlage wurde in abschnittsweise gearbeitet. Aus einer ehemals über dem Straßentunnel angebrachten Gedenktafel, von der Fotografien erhalten sind, geht neben den Erbauern auch die Bauzeit von 1916 bis 1917 hervor. Es wurden aber wahrscheinlich auch noch 1918 Arbeiten ausgeführt, worauf eine entsprechende Jahreszahl schließen lässt, die sich an einem Brunnen im Werk findet. Ein besonderer Aspekt der Ponalesperre lag in der Ausrichtung des Wirkungsbereiches der Anlage. Im Frontbereich diente das Werk lediglich als Straßensperre, die Werksartillerie war dagegen einerseits auf die Kehrseite ausgerichtet, um eventuelle italienische Landungsversuche am Nordufer zu unterbinden andererseits war auf die Seeseite gerichtet. Der Frontbereich wurde dagegen ausschließlich durch Maschinen- und Gewehrfeuer bestrichen.
Straßensperre Ponale Der Hauptstollen dagegen setzt sich in südlicher Richtung fort bis zu einem weiteren Abzweig, der linke endet an der Flankierungsanlage bzw. dem Traditor gemeinhin wegen des Außenanstriches auch als Rotes Werk bezeichnet. Dieser Stollen stellte praktisch den bombensicheren Zugang zwischen dem Werk und den Nahkampfanlage dar. Der rechte Abzweig des Hauptstollens geht in einen spiralförmigen Tunnel über, der oberhalb des Traditors im Freien endet. Von hier führt ein teilweise offener und gedeckter Laufgraben zur nächsten Ebene.
Straßensperre Ponale Die fünfte und letzte Ebene der Straßensperre besteht aus einer betonierten Gewehrgallerie, die ca. 20 m über der vierten Ebene liegt. Von hier aus konnte sowohl auf das gegenüberliegende Val Sperone als auch auf den weiteren Verlauf der Ponalestraße gewirkt werden. Aus diesem Gefechtsstand wurden in der Nachkriegszeit die Eisenträger entfernt, so dass die Anlage fast komplett zerstört wurde.
Straßensperre Ponale Der heute erkennbare Teil der Straßensperre liegt am dritten Straßentunnel der von Riva del Garda aus am Nordwestufer des Gardasees entlang führenden Ponalestraße auf einer Höhe von ca. Dabei erstreckt sich die zum größten Teil in den nackten Fels gesprengte Anlage auf beiden Straßenseiten aus, so reicht die Sperre einerseits bis fast zur Seehöhe, andererseits liegt der oberste Bereich etwa 80 Meter über dem Straßenniveau.
Straßensperre Ponale So errichtete man 1911 einen kavernierten Maschinengewehrstand zur Nahverteidigung und zur Vereidigung der Frontseite. Dieser Stand war mit einer Stahlpanzerung versehen und konnte die Straße und den Bereich bis zur 80 m entfernten Flankierungsanlage ins Kreuzfeuer nehmen. Im gleichen Jahr gab man auch die offene Infanteriestellung auf dem Bergvorsprung östlich des Straßentunnels auf und errichtete stattdessen zwei Stellungen in Längsrichtung des Tunnels mit einem 3 × 3 m großen betonierten Unterstand zwischen beiden Stellungen und einem ebenfalls betonierten Beobachtungsposten. An der Kehlseite verstärkte man die Verteidigung zusätzlich durch Drahtverhaue.
Straßensperre Ponale Die zweite Ebene erstreckt sich auf Höhe der Straßenebene der alten Ponalestraße. Am Ende der von der ersten Ebene hinaufführenden Treppe liegt ein Tor, über das man in den Straßentunnel gelangt. Ein daneben angrenzendes zweites Tor führt in den ehemaligen Küchenraum und in einen Lagerraum. Ein von hier aus beginnender langer Stollen endet an einem Beobachtungsstand in der fast senkrechten Felswand über dem See in dem einst auch ein Scheinwerfer untergebracht war.
Straßensperre Ponale Zur zweiten Ebene gehört auch jener Teil der Anlage, der östlich des Straßentunnels auf einem Bergvorsprung über dem See errichtet wurde. Dieser auch als Forte Teodosio bezeichnete Bereich, da hier einige Münzen aus der Zeit des römischen Kaisers Theodosius I. gefunden wurden, besteht aus einigen Kasematten, einem Artilleriebeochtungsstand mit einer noch vorhandenen Entfernungstafel, einem gedeckten Infanteriestand und einer offenen Geschützbankstellung. Es befinden sich in diesem Bereich auch zwei Gedenksteine, einer erinnert an einen 1917 hier gefallenen Offizier der Festung, der andere an die hier gefundenen römischen Münzen.