Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für orlev

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für orlev

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Uri Orlev In "Lauf, Junge, lauf" erzählt Uri Orlev die Geschichte des jungen Juden Jurek, der während des Zweiten Weltkriegs aus dem Warschauer Ghetto flieht und sich bis zum Kriegsende durchschlagen muss. Orlevs Buch erntete weltweit sehr gute Rezensionen. Der Regisseur Pepe Danquart verfilmte das Buch unter dem Titel "Lauf Junge lauf" als deutsch-polnisch-französische Koproduktion.
Uri Orlev Übersetzung aus dem Hebräischen seit 1990: Mirjam Pressler.
Uri Orlev Uri Orlev wurde 1931 als Jerzy Henryk Orłowski in Warschau als Sohn jüdischer Eltern geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit Anfang der 1940er Jahre im Warschauer Ghetto. Sein Vater war Arzt und kam als Offizier der polnischen Armee in sowjetische Gefangenschaft, während seine Mutter, eine Chemikerin, von Deutschen erschossen wurde. 1943 wurde Orlev zusammen mit seinem Bruder und seiner Tante in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert. Nach der Befreiung durch die US-amerikanische Armee 1945 gelangten Orlev und sein Bruder als Waisen über eine Kinderhilfsorganisation erst nach Paris und anschließend im Frühherbst 1945 in das britische Mandatsgebiet Palästina, das spätere Israel. Er lebte zwanzig Jahre lang in einem Kibbuz. 1976 schrieb Orlev erstmals für Kinder und Jugendliche und hat bis heute 31 Bücher veröffentlicht, die in 25 Sprachen übersetzt wurden. Seine Geschichten spielen meist in der Zeit des Nationalsozialismus und handeln davon, wie Jugendliche mit dessen Schrecken umgehen. Seine bekanntesten Werke sind "Die Bleisoldaten" und "Lauf, Junge, lauf". Viele haben autobiographische oder biographische Elemente. Daneben übersetzt er auch Bücher aus dem Polnischen ins Hebräische, u.a. von Janusz Korczak und Stanisław Lem. Sein Buch "Die Insel in der Vogelstraße" wurde 1997 verfilmt, ebenso sein Buch "Der haarige Dienstag", das Søren Kragh-Jacobsen verfilmte. Für sein Gesamtwerk erhielt Orlev 1996 den Hans-Christian-Andersen-Preis. 1985, 1992 und 1996 wurde er mit dem Mildred L. Batchelder Award ausgezeichnet. Orlevs Buch "Lauf, Junge, lauf" wird von Regisseur Pepe Danquart derzeit (2012) verfilmt und wird wahrscheinlich Ende 2013 in die Kinos kommen. Uri Orlev ist unregelmäßig für Lesereisen in Deutschland. 2001 war er Gast des 1. internationalen literaturfestivals berlin. Im Juli 2012 war Orlev Gast des White Ravens Festival in München, im September 2012 des 12. internationalen literaturfestivals berlin. Im Rahmen dessen war er auch Jurymitglied der Auszeichnung "Das außergewöhnliche Buch" des Kinder- und Jugendprogramms des Internationalen Literaturfestivals Berlin.
Uri Orlev "Ein Königreich für Eljuscha" (2011) ist Orlevs zuletzt ins Deutsche übersetzter Roman. Darin erzählt Orlev von dem fünfjährigen jüdischen Jungen Eljuscha Posniak, für den 1941 ein Dorf in der Steppe von Kasachstan zum Zufluchtsort und Kindheitsparadies wird. Zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern beginnt er ein vollkommen neues Leben, bevor er im Alter von elf Jahren ins gelobte Land Israel ausreisen kann. Für Jeanne Rubner von der Süddeutschen Zeitung verbindet Orlev in dem Buch geschickt „Weltgeschichte, Krieg und ein jüdisches Schicksal zu einem Jugendroman, der gleichsam nebenbei – ganz ohne Geschichtszahlen und Pathos – von der Vorgeschichte des Nahost-Konfliktes und den Reibungspunkten der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam erzählt.“
Uri Orlev Uri Orlev (; ) (* 24. Februar 1931 in Warschau) ist ein polnisch-israelischer Autor von Kinder- und Jugendbüchern. Er lebt in Jerusalem, ist verheiratet und hat vier Kinder. Uri Orlev ist einer der wenigen noch lebenden Holocaust-Zeitzeugen und gilt weltweit als einer der renommiertesten Kinder- und Jugendbuchautoren.
Die Insel in der Vogelstraße Die Insel in der Vogelstraße ist ein Roman des israelischen Schriftstellers Uri Orlev, der im Jahr 1985 veröffentlicht wurde. Er wurde im Jahr 1997 verfilmt.
Lauf Junge lauf Der Film wurde am 8. Januar 2014 in Warschau im Museum der Geschichte der polnischen Juden im Rahmen der offiziellen Gala-Weltpremiere vorgeführt, welcher Yoram Fridman sowie dessen Familie beiwohnten. Zudem waren Uri Orlev und Charlotte Knobloch anwesend. Vor der eigentlichen Abendveranstaltung gab es eine Vorpremiere für Schüler aus Warschau und Berlin, begleitet von einer Diskussionsrunde mit den Schülern sowie Buchautor Uri Orlev, Yoram Fridman, Regisseur Pepe Danquart, den beiden jugendlichen Hauptdarstellern sowie Charlotte Knobloch.
Lauf, Junge, lauf Lauf, Junge, lauf ist der Titel einer Bearbeitung einer authentischen Lebenserfahrung als Jugendroman von Uri Orlev. Der Roman wurde von Mirjam Pressler aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt und erschien erstmals in deutscher Übersetzung im Jahr 2004 bei Beltz & Gelberg.
Beltz & Gelberg Zu den bekannten Autoren und Künstlern des Beltz & Gelberg Verlags gehören unter anderem Anne Bous, Julia Donaldson, Michael Ende, Klaus Ensikat, Peter Härtling, Janosch, Norman Junge, Klaus Kordon, Erwin Moser, Salah Naoura, Christine Nöstlinger, Uri Orlev, Axel Scheffler, Louis Sachar.
Lauf Junge lauf Das Drehbuch von Pepe Danquart und Heinrich Hadding adaptiert den Roman "Lauf, Junge, lauf" von Uri Orlev, der sich an den wahren Begebenheiten aus dem Leben von Yoram Fridman orientiert.