Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für oktavformat

quartformat    0.802931

folioformat    0.800671

schuber    0.749388

buchformat    0.746257

querformat    0.655287

duodezformat    0.653077

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großformat    0.624072

pappband    0.622612

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für oktavformat

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Oktavformat Das Oktavformat (v. lat. "octo" „acht“, abgekürzt 8°) ist ein altes Schreibheft- oder Buchformat, bei welchem ein Papierbogen dreimal gefaltet und somit in acht Blätter – daher die Abkürzung 8° – gebrochen wurde (ergibt 16 Seiten).
Oktavformat Die Größe eines Papierbogens änderte sich im Laufe der Zeit. Zunächst war sie völlig willkürlich und hing je nach Zeitalter von der Größe der Schöpfform ab.
Oktavformat Seit 1883 bemühte man sich in Deutschland, die Bogengrößen zu vereinheitlichen. Es entstanden 12 Normalformate, von denen die Nummer 1 ungebrochen oder in plano 33x42 cm maß.
Oktavformat Schließlich entwickelte man 1922 die bis heute übliche Papier-Format-Reihe DIN A, in welcher das Format A5 dem Achtelbogen (lat. "oktavus") entspricht und durch dreimaliges Falten des Einfachbogens (A2) entsteht. Mehrere solcher DIN-A5-Blätter übereinander, in der Mitte zusammengeheftet und einmal gefaltet ergeben ein Heft im DIN-A6-Format – ein sogenanntes Oktavheft.
Heft (Papier) Das Oktavformat der Hefte war bis zur Vereinheitlichung der Papierformate der gefalteten Bögen ein übliches Herstellungsformat. Heute gilt als Oktavheft ein Din-A6-Heft.
Rowohlt Verlag Aus dem Zeitungsformat entwickelte der Verlag die neuen Taschenbücher im kleinen Oktavformat. Die Bände sind unter dem Namen "rororo" bekannt geworden – eine Bezeichnung, die zeitweise zum Synonym für sämtliche Taschenbücher wurde. Zu den ersten Titeln im Jahr 1950 gehörten:
Reineke Fuchs Die niederdeutschen und lateinischen Ausgaben, die seit Ende des 16. Jahrhunderts im nunmehr vorherrschenden Oktavformat erschienen, erhielten neue, kleinformatige Holzschnitte; diese Serie tauchte bis zu Zacharias’ Hamburger Ausgabe 1660 in den Drucken auf.
Schweizerische Bibliothek Der Umfang der im Oktavformat ("8°") erschienenen Bände reichte von minimal 48 (3 Bogen) bis maximal 226 Seiten (15 Bogen); in letzterem Falle wurde der Titel als Doppelband editiert. Die meisten Bändchen gingen aber nicht über 100 Seiten hinaus.
Robert Hooke Hookes Bibliothek bestand aus über 500 Foliobänden, 1310 Quartbänden, 845 Bänden im Oktavformat und 393 Bänden im Duodezformat. Sie gelangte am 29. April 1703 zur Versteigerung und erzielte einen Erlös von 250 Pfund.
Mitteilungsheft Typisches Format dieser Hefte ist DIN A6. Sie bestehen aus mehreren DIN-A5-Blättern (=Achtelbögen, daher der Name Oktavheft von lat. "octavus" „Achtel“, siehe Oktavformat), die in der Mitte einmal gefalten und mittels Heftklammern verbunden sind.