Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für offsetdruck

tiefdruck    0.874875

flexodruck    0.837056

zeitungsdruck    0.828027

vierfarbdruck    0.817737

handsatz    0.813151

bogenoffset    0.798463

druckverfahren    0.797913

bleisatz    0.789807

digitaldruck    0.780296

siebdruck    0.777880

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für offsetdruck

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Offsetdruck Der Bogenoffsetdruck bietet hohe Druckqualität und ein breites Produktionsspektrum. Die Einsatzgebiete reichen von einfachen Visitenkarten- und Briefbogenproduktionen bis hin zu hochwertigen und umfangreichen Werbebroschüren, Geschäftsberichten und Katalogen. Je nach Maschinenkonfiguration ist ein Einfarben- oder Mehrfarbendruck mit bis zu zwölf Werken, sowie das beidseitige Bedrucken (Schön- und Widerdruck) in einem Druckgang möglich. Die Unterteilung der Bogenoffsetdruckmaschinen in Formatklassen erfolgt anhand ihrer maximal bedruckbaren Papierformate (siehe nebenstehende Tabelle).
Offsetdruck Das von der Platte auf das Gummituch übertragene Druckbild wird an den Bedruckstoff weitergegeben. Dies erfolgt mit Hilfe des Gegendruckzylinders, welcher den Papierbogen durch das Druckwerk führt. Die Gegendruckzylinder haben die Aufgabe den Bogen zu fixieren, durch die Druckzone zu führen und den notwendigen Druck zum Gummituchzylinder zur einwandfreien Bildübertragung auszuüben. Die Fixierung erfolgt mit Hilfe von Greifern, welche im Kanal des Zylinders untergebracht sind. Diese Greifer fassen den Bogen an der Vorderkante, führen ihn durch das jeweilige Druckwerk und übergeben ihn dann an die Greifer der Übergabetrommeln. Diese wiederum leiten den Bogen zum nächsten Werk weiter.
Offsetdruck Bei liegenden Maschinen sind die Seiten im Querformat angeordnet, die Papierlaufrichtung ist quer zum späteren Bund der Druckprodukte (bezogen auf DIN A4 Produktionen). DIN A4-Produkte die auf liegenden Maschinen gefertigt werden, werden in der Regel inline in der Maschine geheftet, oder werden für spätere Weiterverarbeitung (Sammelheftung) ohne Bindung gefertigt. Besonders interessant ist die Fertigung von DIN-A3-Produkten auf liegenden Maschinen. Hier ist es möglich DIN A3-Produkte inline zu leimen.
Offsetdruck Neben den gewöhnlichen 4-Turm-Rollenoffsetanlagen gibt es weitere Maschinentypen mit 5 bzw. 6 Doppeldruckwerken, die es ermöglichen große Aufträge kostengünstig zu individualisieren. Damit ist es zum Beispiel möglich, eine hohe Gesamtauflage in viele kleine Teilauflagen zu unterteilen welche sich z. B. durch einen individuellen Firmeneindruck oder individuellen Preisen unterscheiden. Diese Produktionsart eignet sich z. B. zur Personalisierung, Individualisierung, Regionalisierung für Fachhandelskooperationen oder Franchise-Unternehmen.
Offsetdruck Die Pigmente beeinflussen vor allem die Farbwirkung, die Deckfähigkeit und die Beständigkeit gegen verschiedene Einflüsse wie zum Beispiel Licht, Lösemittel oder Säuren. Grundsätzlich kann man praktisch die gleichen Pigment-Körper und -Konzentrationen in unterschiedlichen Druckverfahren einsetzen, soweit gleichartige Einfärbung beabsichtigt ist. Ausnahmen machen hier nur spezielle Ansprüche in der Benetzbarkeit, Lösemittelempfindlichkeiten und andere verfahrenstechnische Anforderungen.
Offsetdruck Aufgabe der Bindemittel ist es, die Pigmente zu umhüllen, um sie gleichmäßig verteilt verdrucken zu können. Die Zusammensetzung des Bindemittels beeinflusst unter anderem die Verankerung der Pigmente auf dem Bedruckstoff, den Glanz sowie das Trocknungsverhalten der Farbe. Es sorgt maßgeblich dafür, dass eine Farbe in einem bestimmten Druckverfahren verdruckt werden kann; muss also auf Feinheiten des Druckverfahrens und manchmal sogar der Auflage abgestimmt werden.
Offsetdruck Eine Sonderform des Offsetdrucks stellt der UV-Offset dar. Dieses Verfahren setzt eine spezielle Ausstattung der Offsetdruckmaschinen, sowie besondere Druckhilfsmittel voraus. Den Kern bilden UV-reaktive Farben und UV-Strahler. UV-Farben enthalten keine Lösemittel oder Verdünner und beinhalten spezielle Bindemittelzusammensetzungen. Basisbestandteile sind Acrylat-Monomere, Oligomere und Fotoinitiatoren. Unter Einwirkung von UV-Strahlen wird durch die Fotoinitiatoren eine Polymerisation innerhalb der Druckfarbe ausgelöst, die eine blitzartige Aushärtung des frisch gedruckten Farbfilms bewirkt. Zur Anregung dieser Reaktion werden Trockner mit UV-Strahlern eingesetzt. Des Weiteren erfordern sowohl die UV-Farben als auch die dafür nötigen Reinigungsmittel eine Ausstattung der Maschinen mit speziellen Gummitüchern und Farbwalzen, deren Gummimischungen über geeignete Beständigkeitseigenschaften verfügen. Das Verfahren weist einige Vorteile auf. Durch die schnelle Trocknung ist zum Beispiel eine sofortige Druckweiterverarbeitung möglich. Außerdem bietet es die Möglichkeit, sowohl auf Papier als auch auf weiteren Bedruckstoffen wie beispielsweise auf Polyester, PVC, PET, Metallicfolie und anderen geschlossenen und nicht saugende Oberflächen zu drucken. Des Weiteren zeichnet sich die UV-Technologie durch die Möglichkeit aus, beste Matt- oder Glanzeffekte sowie deren Kombination zu erzielen. Außerdem verfügen die Drucke über gute Beständigkeiten, z. B. in der Scheuerfestigkeit, der Lösemittelbeständigkeit und bei sorgfältig ausgewählten Rohstoffen auch in der Migrationsarmut.
Offsetdruck Bis zum Format DIN A3 werden kompakte Offsetdruckmaschinen gebaut, die noch immer für kleinere Druckaufträge benutzt werden. Der Kleinoffsetdruck ist insofern eine eigene Sparte im Kreis der Bogen- und Rollenmaschinen. Dieses Marktfeld wird durch immer weiter entwickelte Digitaldruck- und Kopiertechniken mehr und mehr übernommen.
Offsetdruck Mit Einführung der Zinkplatte konnte Ende des 19. Jahrhunderts der sich langsam hin und her bewegende Stein durch einen rotierenden Zylinder mit aufgespannter Metallplatte ersetzt werden. Der hieraus weiterentwickelte Offsetdruck wird zwei Erfindern unabhängig voneinander zugeschrieben: dem Amerikaner Ira W. Rubel und dem in den USA lebenden Immigranten Cašpar Hermann. Beide konstruierten um 1904 indirekt – das heißt von der Druckplatte über einen Gummituchzylinder auf den Papierbogen – druckende Maschinen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1907 plante Hermann zahlreiche Weiterentwicklungen wie zum Beispiel die Rollenoffsetmaschinen. Die Verwirklichung seiner Ideen konnte allerdings erst 1910 zusammen mit der Vogtländischen Maschinenfabrik AG (VOMAG) umgesetzt werden. Die erste fertiggestellte Rollenoffsetmaschine wurde daraufhin 1912 in Leipzig vorgeführt.
Offsetdruck Grundsätzlich bestehen Bogenoffsetmaschinen aus den Baugruppen Anleger, Druckwerk und Ausleger. Der Anleger dient zur Vereinzelung und Zuführung der Druckbogen in das erste Druckwerk. Je nach Ausführung können weitere Druckwerke folgen, welche unter anderem mehrere Zylinder sowie Feucht- und Farbwerk enthalten. Nachdem die Bogen alle Druckwerke durchlaufen haben, gelangen sie in den Ausleger. Dieser dient zur Stapelbildung der bedruckten Bogen. Die schnellsten Druckmaschinen erreichen eine Geschwindigkeit von 18.000 Bogen pro Stunde. Diesen Spitzenwert schaffen bislang vier Hersteller mit insgesamt fünf Modellen. Die größte Bogenoffsetdruckmaschine KBA 205 hat einen bedruckbaren Bereich von 1490 mm × 2050 mm.