Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für maximinus

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für maximinus

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Maximinus Maximinus ist der Name folgender Personen:
Maximinus Daia Maximinus war ursprünglich angeblich ein illyrischer Schäfer. Er stammte jedenfalls aus keiner bekannten Familie, sondern stieg in der römischen Armee auf und wurde von seinem Onkel, Galerius, der seit 293 einer der vier Kaiser im Reich war, im Mai 305 adoptiert, in den Rang eines "Caesar" erhoben und mit der Herrschaft in Syrien und Ägypten betraut. Bereits im Jahr 308, nach der Proklamation des Licinius, verlangte er, ebenfalls den Titel eines "Augustus" zu erhalten, den er 310 durch Akklamation seiner Soldaten auch erhielt.
Maximinus Thrax Im Gegensatz zu den meisten römischen Kaisern vor ihm kam Maximinus, wenn man den problematischen Quellen glauben darf, aus recht einfachen Verhältnissen und gehörte nicht der Nobilität an. Seine oft zitierte Herkunft aus Thrakien wird nicht von allen Historikern für gesichert gehalten. So sah der Althistoriker Willem den Boer (1914–1993) in der oftmals unreflektiert übernommenen Herkunftsbezeichnung "Thrax" (für Thraker) eine „verallgemeinernde Oberflächlichkeit der Forschung“, da der Beiname nicht durch zeitgenössische Quellen belegt ist und erst um 400 bezeugt ist. Der Althistoriker Franz Altheim (1898–1976) wiederum war sich sicher, aufgrund regionaler Inschriftenkonzentrationen davon ausgehen zu können, dass der Kaiser in Niedermösien geboren worden sei.
Maximinus Thrax Maximinus war angeblich wenig gebildet. Es wird sogar berichtet, dass er nicht einmal richtig Latein sprechen konnte, doch dürfte dies eine Verleumdung sein: Da er zum Zeitpunkt seiner Kaisererhebung zwar ein römischer Ritter ("eques") war, aber kein Senator, wurde er von der senatsfreundlichen Überlieferung wohl bewusst als Bauerntölpel diffamiert. Bisweilen wurde sogar (unter Bezug auf die sehr fragwürdigen Angaben der "Historia Augusta", die auch ansonsten eine sehr problematische Quelle darstellt) fälschlich behauptet, er stamme direkt von Barbaren ab und sei der Sohn eines Goten namens Micca und einer Alanin namens Ababa gewesen. Doch ist sein Name ein Beleg dafür, dass er in Wahrheit aus einer Familie stammte, die wahrscheinlich bereits vor 212 das römische Bürgerrecht besaß – der Name "Verus" weist vielleicht auf eine Bürgerrechtsverleihung unter dem Kaiser Lucius Verus (um 165) hin, in deren Genuss wohl Maximinus’ Vater oder Großvater gekommen war. Sicheres lässt sich in dieser Hinsicht allerdings nicht sagen. Bemerkenswert scheint die Körpergröße des Kaisers gewesen zu sein; sie wird in der "Historia Augusta" mit 2,60 m angegeben, was aber sicherlich maßlos übertrieben ist.
Maximinus Thrax Dennoch und trotz seiner ebenfalls erfolgreichen Donaufeldzüge gegen den sarmatischen Stamm der Jazygen und gegen die Daker blieb er offenbar bei vielen Senatoren unbeliebt, wenn er auch nie ohne Parteigänger im Senat war; allerdings scheint er sich bei der Ausübung der Regierungsgeschäfte weniger als sein Vorgänger auf Senatoren gestützt zu haben. Für den sich formierenden Widerstand im Senat gibt es verschiedene Gründe: Viele "nobiles" hielten ihn für nicht standesgemäß, und seine Feldzüge waren so kostspielig, dass er dafür angeblich sogar Geld aus der Armenkasse und der Getreideversorgung Roms nehmen musste. Zudem verweigerte er dem Senat in Rom wohl ein Mitspracherecht (bzw. einen Anschein hiervon) und stützte sich stattdessen weitgehend auf die Rhein- und Donaulegionen. Ferner besuchte Maximinus, der zumindest nach späterer Tradition auch gegen das Christentum vorging (was aber im Konflikt mit dem paganen Senat keine Rolle spielte), während seiner Amtszeit niemals die Hauptstadt Rom, was man dort wohl als Zeichen mangelnden Respekts verstand. Allgemein stieß die Finanz- und Steuerpolitik des Kaisers auf Ablehnung, auch wenn er das Geld neben der Besoldung der Truppen etwa auch zum Ausbau des Straßennetzes nutzte: Der kostspielige Versuch des Herrschers, die außenpolitischen Probleme des Reiches durch aufwändige Feldzüge an Rhein und Donau zu bereinigen, stieß vor allem im Süden und Osten des Reiches, wo man nur den erhöhten Steuerdruck wahrnahm, auf kein Verständnis. Maximinus verstand es offenbar nicht, für seine Politik zu werben.
Maximinus Daia Gaius Galerius Valerius Maximinus (genannt Maximinus Daia, "Maximinus Daza" oder Maximinus II.; † August 313 in Tarsos) war ein römischer Kaiser. Zunächst war er ab 305 untergeordneter Mitkaiser ("Caesar") in der zweiten Tetrarchie, ab der fünften Tetrarchie ab Mai 311 regierte er bis zu seinem Tod als "Augustus". Er ist der letzte römische Kaiser, der in den ägyptischen Königslisten als Pharao tituliert und geführt wird.
Maximinus Daia Maximinus schloss offenbar eine Allianz mit Maxentius, der Italien beherrschte, nachdem sich sein Rivale Licinius mit Konstantin verständigt hatte. Ende 312 oder Anfang 313 kam es zu einem offenen Bruch mit Licinius; Maximinus ging in die Offensive, musste aber am 30. April eine katastrophale Niederlage in der Gegend von Heraclea Pontica hinnehmen. Er floh zuerst nach Nikomedia, dann nach Tarsos, wo er im folgenden August starb – wobei sein Tod unterschiedlich beschrieben wurde: „aus Verzweiflung“, „durch Gift“ oder „durch göttliche Gerechtigkeit“. Severianus, der ihm möglicherweise kurzzeitig nachfolgte, wurde von Licinius hingerichtet.
Maximinus Daia Maximinus wurde nach seinem Tod äußerst negativ dargestellt; unter anderem das Ausmaß der Christenverfolgungen in seinem Reichsteil wurde dabei möglicherweise massiv übertrieben, um ihn als „Gotthasser“ (Eusebius) darzustellen. Fest steht, dass Maximinus die Maßnahmen gegen die Christen bereits im November 312 wieder einstellen ließ und im Frühjahr 313 ein Toleranzedikt erließ, das auch die Rückgabe des beschlagnahmten Eigentums der Christen vorsah. Ob dies nur auf den bevorstehenden Krieg gegen Licinius zurückzuführen ist, ist unklar und umstritten.
Maximinus Thrax Gaius Iulius Verus Maximinus oder Maximinus I. (* 172 oder 173 bzw. bis zu zehn Jahre später in Thrakien (?); † April 238 in Aquileia) war römischer Kaiser von 235 bis 238. Er gilt traditionell als der erste „Soldatenkaiser“, und mit seiner Regierungszeit soll die Reichskrise des 3. Jahrhunderts begonnen haben.
Maximinus Thrax Seine Karriere führte ihn, wie viele Bewohner der römischen Balkanprovinzen, früh in die Armee, in die er wohl unter Septimius Severus eintrat und in der er – wieder laut der "Historia Augusta" – wegen seiner körperlichen Stärke und seines militärischen Geschicks rasch bekannt wurde. Da die Angaben im Geschichtswerk Herodians wenig hilfreich und jene in der "Historia Augusta" weitgehend wertlos bzw. offenkundig fiktiv sind, lässt sich Maximinus’ Laufbahn vor 235 nur bruchstückhaft rekonstruieren. Der in einer Inschrift als stellvertretender Statthalter ("praeses pro legato") der Provinz "Mauretania" erwähnte Gaius Iulius Maximinus wird von mehreren Forschern mit dem späteren Kaiser identifiziert. Trifft dies zu, so bekleidete Maximinus wichtige Posten auch in der Verwaltung und war sicherlich nicht ungebildet.