Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für lanzmann

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für lanzmann

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Lanzmann Lanzmann ist der Familienname folgender Personen:
Jacques Lanzmann Jacques Lanzmann (* 4. Mai 1927 in Bois-Colombes; † 21. Juni 2006 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Journalist. Er ist vor allem als Texter von mehr als 150 Liedern, insbesondere für Jacques Dutronc (z. B. Il est cinq heures, Paris s’éveille) und Régine bekannt geworden. Er arbeitete auch als Herausgeber, Fernsehjournalist und Drehbuchautor. Jacques Lanzmann war der jüngere Bruder von Claude Lanzmann.
Claude Lanzmann Claude Lanzmann (* 27. November 1925 in Paris) ist ein französischer Regisseur von Dokumentarfilmen und Filmproduzent. Er ist Herausgeber des von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir gegründeten Magazins "Les Temps modernes". Große Bekanntheit erreichte sein preisgekrönter Holocaust-Dokumentarfilm "Shoah" (1986).
Claude Lanzmann Claude Lanzmann wurde als Sohn eines Dekorateurs und einer Antiquitäten-Spezialistin geboren und ist Enkel jüdischer Immigranten aus Osteuropa. Als Schüler des Lycée Condorcet nahm er wahr, wie der Antisemitismus immer mehr um sich griff. Im Jahr 1940 nahm sein in der Résistance engagierter Vater ihn, seinen jüngeren Bruder Jacques und seine Schwester mit in die Auvergne, wo er die Kinder zu Misstrauen und „aktivem Pessimismus“ anhielt und ihnen beibrachte, sich unauffällig in Sicherheit zu bringen. Claude Lanzmann organisierte seinerseits als 18-jähriger Schüler den Widerstand im Lycée Blaise Pascal in Clermont-Ferrand (1943) und nahm an mehreren Partisanenkämpfen teil: La Margeride, Mont Mouchet, im Cantal und in der Haute-Loire durch Angriffe auf die deutsche Besatzungsarmee aus dem Hinterhalt.
Claude Lanzmann Claudes jüngerer Bruder Jacques Lanzmann ist als Texter der Chansons von Jacques Dutronc bekannt, seine jüngere Schwester war die Schauspielerin Evelyne Rey (1930–1966). Er heiratete 1963 in erster Ehe die französische Schauspielerin Judith Magre und 1971 in zweiter Ehe die deutsche Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff.
Claude Lanzmann Gezeigt wird etwa der polnische Widerstandskämpfer Jan Karski, der erstmals in "Shoah" sein bisheriges Schweigen brach, das auf seiner tiefen Enttäuschung über die Erfolglosigkeit seiner Mission beruhte. Claude Lanzmann wandte sich 1977 zum ersten Mal mit der Idee an Karski, ihn in seinen geplanten Dokumentarfilm einzubeziehen, der nur auf den Aussagen von Zeugen, Opfern und Tätern basieren sollte. Über ein Jahr lang versuchte Lanzmann in Briefen und Telefongesprächen, Karski zur Mitwirkung zu bewegen, ohne dessen Weigerung zu akzeptieren. Nach Lanzmanns Überzeugung hatte Karski eine historische Verantwortung, in dem Film Zeugnis abzulegen. Schließlich drehten Lanzmann und sein Team im Oktober 1978 zwei Tage lang in Karskis Haus. Die Befragung dauerte dann jeweils vier Stunden; der Zusammenschnitt aus den Interviews mit Karski umfasst in der Endversion vierzig Minuten. Lanzmann strich fast alles, was Karski über seine Versuche, die Welt aufzurütteln, erwähnte.
Claude Lanzmann Karski machte später deutlich, dass er es vorgezogen hätte, wenn auch die Teile des Interviews, die sich mit seiner Aufgabe im Westen befassten, gezeigt worden wären. Er verurteilte den Film jedoch nicht, sondern verlangte einen „ebenso großartigen, ebenso wahrheitsgetreuen“ Film, der „eine zweite Realität des Holocaust“ enthüllt, „nicht um der zu widersprechen, die Lanzman zeigt, sondern um diese zu ergänzen“.
Claude Lanzmann In der Dokumentation "Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr" verarbeitete Lanzmann Material über den Aufstand im Vernichtungslager Sobibor, das in "Shoah" keine Verwendung gefunden hatte. Dem Film liegt ein bereits 1979 für die damals geplante Shoah-Filmdokumentation aufgenommenes Gespräch zugrunde, in dem der aus Polen stammende Jude Yehuda Lerner berichtet, wie er im Vernichtungslager Sobibor einen deutschen Offizier erschlug und damit den Aufstand von Sobibór einleitete. Der Aufstand führte zu einem teilweise erfolgreichen Ausbruch aus dem Lager. In der Folge wurde das Lager aufgelöst und dessen Existenz vertuscht.
Claude Lanzmann Lanzmann gehörte zum Freundeskreis von Jean-Paul Sartre (1905–1980) und Simone de Beauvoir (1908–1986). Mit Simone de Beauvoir unterhielt er ab 1952 eine sechs (oder sieben) Jahre dauernde Liebesbeziehung und blieb ihr bis zu ihrem Tod freundschaftlich verbunden. Gleichzeitig arbeitete er ab 1952 auch an der von Sartre und Beauvoir gegründeten Zeitschrift "Les Temps modernes" mit und wurde später deren Mitherausgeber.
Claude Lanzmann Für Claude Lanzmanns epische Filmdokumentation "Shoah" las und kommentierte der amerikanische Historiker Raul Hilberg Auszüge aus dem Tagebuch von Adam Czerniaków, der bis zu seinem Suizid Vorsitzender des Judenrates vom Warschauer Ghetto war. Am Ende der Sequenz bemerkte Lanzmann zu ihm: „Du warst Czerniakow“. Der Regisseur sah im Historiker einen Wesensverwandten von Czerniaków, dem nüchternen Chronisten des Untergangs.