Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für lahnda

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für lahnda

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Hindko Hindko auch "Hindku" oder "Hindkowan" (, , Urdu , in der Bedeutung „Sprache der Inder“) ist eine indoarische Dialektgruppe, die zur Lahnda-Gruppe gezählt wird.
Makrosprache (ISO 639) Die Definition von bisherigen genetischen Einheiten eigenständiger Sprachen als Makrosprache erfolgt scheinbar willkürlich (z. B. beim Rajasthani, Lahnda, Bikol, Hmong, Luyia), dagegen in vielen anderen sehr ähnlich gelagerten Fällen sogar in derselben Sprachfamilie nicht.
Indoarische Sprachen Das Sprachgebiet des Sindhi (22 Mio. Sprecher) beginnt im Westen Gujarats und setzt sich jenseits der pakistanischen Grenze in der Provinz Sindh am Unterlauf des Indus fort. Mit dem Sindhi eng verwandt ist die Gruppe der westlichen sog. Panjabi-Dialekte, die auch als Lahnda-Gruppe bezeichnet wird. Von den Lahnda-Dialekten hat sich Siraiki als Schriftsprache durchgesetzt, eine weitere westpanjabische Sprache ist Hindko. Insgesamt sprechen ca. 80 Mio. Lahnda, Hindko oder Siraiki. Das eigentliche (östliche) Panjabi hat insgesamt 30 Millionen Sprecher und ist im Norden des pakistanischen Industals sowie im indischen Teil des Panjab verbreitet. Dogri-Kangri (2,2 Mio. Sprecher) wird im Gebiet von Jammu im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir gesprochen, es wurde früher als Panjabi-Dialekt angesehen, gehört aber einem separaten Sprachzweig an und ist mittlerweile in Indien offiziell als eigenständige Sprache anerkannt.
Panjabi Die Abgrenzung von Dialekten und Einzelsprachen ist im Falle von Panjabi nicht immer eindeutig. So wird Lahnda oder Westpanjabi, eine Gruppe von mehr als 20 Mundarten (u. a. Shahpuri, Multani, Saraiki, Hindko, Pothohari), obwohl es aus sprachwissenschaftlicher Sicht eine eigene Sprache darstellt, oft als Panjabi-Dialekt angesehen. Das im Gebiet von Jammu im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir gesprochene Dogri wurde von der indischen Regierung früher ebenfalls als Panjabi-Dialekt klassifiziert, seit 2003 ist es aber in der indischen Verfassung als eigenständige Sprache anerkannt.
Indoarische Sprachen Die Grundstruktur dieser auch areal bedingten Klassifikation haben viele spätere Forscher übernommen, allerdings wurde die These der verschiedenen Einwanderungsströme schon bald verworfen. Einen nächsten wichtigen Schritt machte George Abraham Grierson in seinem "Linguistic Survey of India" (1903-28), der noch heute eine wichtige Arbeitsgrundlage darstellt. Er ging von einem Konzept „äußerer“ und „innerer“ neuindoarischen Sprachen aus. Zu den inneren zählte er die Pahari-Gruppe, Panjabi, Rajasthani, Gujarati und Hindi, zu den äußeren die Ostgruppe (Bengali, Assami, Oriya), die Südgruppe (Marathi, Konkani, Singhalesisch) und eine Nordwestgruppe (Lahnda, Sindhi). Dazwischen positionierte er eine „mittlere“ Gruppe von Übergangssprachen (z. B. Awadhi, Chhattisgarhi). Das Innen-Außen-Konzept konnte sich ebenso wenig wie die Migrationsthese halten.
Indoarische Sprachen Beim Dardischen ist bis heute nicht endgültig geklärt, welche Sprachen dazugehören sollen. Rechnete man ursprünglich die Nuristani-Sprachen dazu, so tendiert heute die Mehrheit der Forscher dahin, Nuristani als dritten Zweig des Indoiranischen gleichrangig neben Iranisch und Indoarisch aufzufassen und nicht mehr den dardischen Sprachen zuzuordnen. Strittig ist dann immer noch die Position der (restlichen) dardischen Sprachen (die wichtigste ist Kashmiri) innerhalb des Neuindoarischen. Während manche Forscher es als einen Unterzweig des Nordwestindischen betrachten (etwa zusammen mit Lahnda und Sindhi), setzt sich die Positionierung als selbstständiger Zweig des Indoarischen durch.
Dardische Sprachen Es ist bis heute nicht endgültig geklärt, welche Sprachen zum „Dardischen“ gehören sollen. Rechnete man bis in die 1970er Jahre die Nuristani-Sprachen dazu – der frühere Name "Kafiri"-Sprachen wird nicht mehr verwendet, da er „Sprache der Ungläubigen“ bedeutet – , so tendiert heute die Mehrheit der Forscher dahin, die Nuristani-Sprachen als separaten dritten Zweig des Indoiranischen gleichrangig neben Iranisch und Indoarisch aufzufassen und sie nicht mehr den dardischen Sprachen zuzuordnen. Strittig ist dann immer noch die Position der (restlichen) dardischen Sprachen innerhalb des Neuindoarischen. Während manche Forscher es als einen Unterzweig des Nordwestindischen betrachten (etwa zusammen mit Lahnda, Sindhi und Dogri), andere es zu den nordindischen Sprachen zählen (zusammen mit Nepali, Kumauni und Garhwali), setzt sich die Positionierung des Dardischen als ein selbstständiger Zweig des Indoarischen durch. Damit erhält man folgende Situation, die von der Mehrheit der Forscher geteilt wird: