Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für klaudiopolis

fuscianus    0.727035

anazarbos    0.705349

bithynion    0.703225

gentianus    0.670125

parion    0.667881

stratonikeia    0.660462

lykon    0.659908

artemidoros    0.659540

damophilos    0.659163

beroia    0.657717

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für klaudiopolis

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Festung von Mut Die Festung von Mut () liegt auf einem Hügel im Zentrum der Stadt Mut, des antiken Klaudiopolis (auch Claudiopolis) in der südtürkischen Provinz Mersin.
Clibanarius Die älteste bekannte Erwähnung eines Clibanariers der römischen Armee stammt vom um 300 n. Chr. in Bithynien angefertigten, lateinisch beschrifteten Grabstein des Valerius Fuscianus aus Klaudiopolis (heute Türkei) und bezeichnet den Verstorbenen als "catafractarius clibanarius." Dass die Clibanarii als eine aus dem Orient stammende Form der schwer gepanzerten Reiterei angesehen wurden, geht aus verschiedenen zeitgenössischen Texten hervor. So heißt es bei Ammianus Marcellinus:
Clibanarius Laut Mariusz Mielczarek unterscheidet sich der Clibanarier vom Kataphrakten nicht durch seine Rüstung bzw. Bewaffnung, sondern alleine durch seine Kampfweise. Damit wäre auch erklärt, warum auf römischen Panzerreiterdarstellungen keine klar erkennbaren Clibanarier zu finden sind. Da sie sich anscheinend nicht wesentlich von den Kataphrakten unterschieden, lässt sich dies auch bildlich nicht festhalten, aber sehr wohl in den Inschriften anführen, wie die Stele des Valerius Fuscianus aus Klaudiopolis beweist.
Antinoos Sicher ist, dass Antinoos zwischen 110 und 115 in Bithynion-Klaudiopolis im Nordwesten Kleinasiens geboren wurde. Auf einer der Reisen Hadrians wurde der Imperator auf den hübschen Knaben aufmerksam. Heute ist nicht mehr genau zu klären, ob das erste Treffen der beiden schon bei Hadrians Aufenthalt in Bithynien 121 oder erst 123/124 stattfand. Von diesem Zeitpunkt an begleitete Antinoos den Kaiser auf all seinen Reisen.
Antinoos Antinoos (, latinisiert Antinous; * 27. November zwischen 110 und 115 in Bithynion-Klaudiopolis, Bithynien; † am oder kurz vor dem 30. Oktober 130 im Nil bei Besa) war ein Günstling und vermutlich Geliebter des römischen Kaisers Hadrian. Nach seinem Tod wurde er zum Gott erklärt und verehrt. Viele seiner Bildnisse blieben bis in die heutige Zeit erhalten. Von der Renaissance bis heute wurde die Kunst um Antinoos vielfach rezipiert. Das betrifft sowohl die aus der Antike überlieferte Kunst als auch Nachschöpfungen und Interpretationen antiker Kunstwerke in der Neuzeit.
Kataphrakt Das mag auch Häufigkeit und Qualität in puncto Pferdepanzerung betroffen haben. Man muss auch damit rechnen, dass sich die Bezeichnungen Kataphrakt und Clibanarier im Laufe der Zeit von ihrer ursprünglichen Bedeutung entfernt haben können. Die Römer, so scheint es oberflächlich betrachtet, dürften also unter Kataphrakten und Clibanariern nicht unbedingt dasselbe verstanden haben. Anhand der Inschrift einer im kleinasiatischen "Klaudiopolis" aufgefundenen Stele nimmt M. P. Speidel sogar an, dass auch die Pferde der Kataphraktier später eine Panzerung getragen haben, wodurch ihre Reiter automatisch zu Clibanariern geworden wären.
Kataphrakt Laut Marius Mielczarek unterscheiden sie sich nicht durch ihre Bewaffnung sondern durch ihre spezielle Kampfweise. Beide seien zwar schwer gepanzert und auch mit dem "contus" bewaffnet gewesen, die Clibanarier wurden aber zusammen mit berittenen Bogenschützen in gemischten Verbänden eingesetzt während die Kataphrakten in geschlossenen – das heißt unvermischten – Einheiten operierten. Diese unterschiedlichen Vorgangsweisen waren immer exakt auf den jeweiligen Gegner abgestimmt: Kataphrakten wurden gegen die Infanterie eingesetzt, Clibanarier gegen die Kavallerie. Es handelt sich also gewissermaßen immer um herkömmliche Kataphrakten, die eine Spezialausbildung zum Clibanarier befähigte, in der Schlacht Seite an Seite mit den Bogenschützen zu operieren. Damit wäre auch erklärt, warum sich in den antiken Bildquellen keine extra ausgewiesenen Clibanarier befinden. Dies lässt sich auch bildlich nicht festhalten, sehr wohl aber in den Inschriften anführen, wie die Stele des Valerius Fuscianus aus Klaudiopolis zeigt.
Antinoos In vielen Städten des Reiches begann man schon kurz nach dem Tode des Antinoos mit der Errichtung von Tempeln und der Stiftung von Priesterämtern für den toten Kaiserliebling. Ähnlich den Panhellenischen Spielen, den Panathenäen und den Ptolemäen wurden sportliche und musische Wettkämpfe mit religiösem Hintergrund, die "Antinóeia", veranstaltet. Neben Antinoupolis und seiner Heimatstadt Bithynion-Klaudiopolis entwickelten sich die Städte Alexandria und Mantineia in der griechischen Landschaft Arkadien sowie Lanuvium im Latium zu Zentren der Verehrung. Dort wurden alle vier Jahre die "„Großen Antinoos-Spiele"“ ausgetragen. Im ganzen Reich fanden sich ehrende Inschriften, neben Rom beispielsweise in Lanuvium und Tibur. Auch in der bei Tibur gelegenen Villa Hadrians scheint es einen Antinoos-Tempel gegeben zu haben. In vielen Orten wurden Statuen errichtet und Münzen mit dem Porträt des Verstorbenen geprägt.