Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für kirchensenats

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für kirchensenats

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Wilhelm Büning (Theologe) Von 1945 bis 1948 war Büning Mitglied des Vorläufigen Kirchensenats.
Heinrich Hoppe Er war zudem Mitglied der Hannoverschen Landessynode (seit 1959) und seit 1965 des Kirchensenats Hannover.
Burkhard Guntau Der Hannoverschen Landeskirche war Guntau schon immer verbunden: seit 1991 ist er Mitglied der Landessynode und ab 1992 Mitglied des Kirchensenats und dessen stellvertretender Vorsitzender. Zudem war er Mitglied des Präsidiums des Diakonischen Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Detlev von Arnim-Kröchlendorff Er war Mitglied des Kirchensenats (vgl. Evangelische Kirche der altpreußischen Union), Vorsitzender des „Verbands der Patrone der Evangelischen Kirchen in der Mark Brandenburg“ und Vorsitzender des Konvents der Bekenntnissynode der „Deutschen Evangelischen Kirche“. Außerdem war er von 1932 bis November 1933 Mitglied des Reichstags für die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) und Kommendator des Johanniterordens von Brandenburg.
Kirche der Altpreußischen Union Ab 1922 leiteten die Präsides der Generalsynode als Vorstand des Kirchensenats zugleich die Landeskirche. Die neue Kirchenordnung der altpreußischen Landeskirche vom 1. August 1951 ersetzte den Kirchensenat durch den Rat der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union. Der Präses der Generalsynode war darin Mitglied, aber nicht qua Amt Vorsitzender.
Theodor Laasch Von 1953 bis 1956 war Theodor Laasch Kommissarischer Leiter des Amtes für Gemeindedienst. 1954 wurde Laasch Mitglied des Kirchensenats. Zwei Jahre später starb er an den Folgen einer Operation und wurde auf dem Klosterfriedhof in Loccum neben dem Grab von Marahrens beigesetzt.
Friedrich Werner (Jurist) Im Jahr 1933 wurde Werner Referent für Kirchenrecht in der Reichsleitung der Deutschen Christen. Nach dem Rücktritt von EOK-Präsident Hermann Kapler Ende Juni 1933 berief August Jäger, preußischer Staatskommissar für Kirchenangelegenheiten, Werner kommissarisch zum Präsidenten des altpreußischen Evangelischen Oberkirchenrats (EOK) in Berlin. Am 5./6. September tagte die mehrheitlich mit deutschchristlichen Synodalen besetzte (daher so genannte „braune“) Generalsynode der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union und wählte Werner zu ihrem Präses und damit zum Vorsitzenden des Kirchensenats, des obersten altpreußischen Leitungsgremiums.
Johann Friedrich Winckler (Politiker) Als evangelisch Aktiver war er ab 1905 Mitglied und 1915 Präses der altpreußischen Generalsynode. Neben seiner von 1920 bis 1928 ausgeübten Funktion als Präses der sächsischen Provinzialsynode (für die altpreußische Kirchenprovinz Sachsen), war er von 1925 bis 1933 Präses der Generalsynode der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union (APU). Die Verfassung der APU von 1922 trägt seine Handschrift. Gemäß dieser Verfassung war der Präses der Generalsynode zugleich Vorsitzender des Kirchensenats, des obersten Leitungsorgans der APU. Wincklers Funktion war daher vergleichbar mit derjenigen eines Kirchenpräsidenten oder Präses einer nicht bischöflich geführten evangelischen Landeskirche.
August Marahrens Wegen seines kritischen Kurses wurde er auf dem Höhepunkt des Kirchenkampfes in Hannover durch Beschluss des deutsch-christlich dominierten Kirchensenats am 5. Dezember 1934 für abgesetzt erklärt und an seiner Stelle im Februar 1935 der Vorsteher des Kirchensenats, Superintendent Felix Rahn (Sievershausen), zum Bischof ernannt. Marahrens konnte sich aber letztlich durchsetzen. Der von Marahrens seinerseits abgesetzte frühere geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamts und Präsident des aufgelösten Landeskirchentags Gerhard Hahn forderte ihn auf, sich vor dem (von der Landeskirche nicht mehr anerkannten) Landeskirchentag zu rechtfertigen. Marahrens berief am 26. Februar 1935 eine geschlossene amtliche Kirchenversammlung in die Marktkirche in Hannover ein, in der er die ihm ergebenen Geistlichen der Landeskirche hinter sich scharen konnte. 1937 gehörte er zu denen, die die Erklärung der 96 evangelischen Kirchenführer gegen Alfred Rosenberg wegen dessen Schrift "Protestantische Rompilger" unterzeichneten. Beim Reichsinnenminister protestierte er 1939 gegen die Verbringung Martin Niemöllers in das Konzentrationslager und unterzeichnete die "Magna Charta des Einigungswerkes". Marahrens war am 30. Juni 1941 Mitunterzeichner eines Telegramms, das der Geistliche Vertrauensrat der Hannoverschen Landeskirche an Hitler schickte, unmittelbar nach Beginn des Feldzuges gegen Russland. Darin heißt es unter anderem: „Sie haben, mein Führer, die bolschewistische Gefahr im eigenen Land gebannt und rufen nun unser Volk und die Völker Europas zum entscheidenden Waffengange gegen den Todfeind aller Ordnung und aller abendländisch-christlichen Kultur auf. [...] Die Deutsche Kirche ist mit allen ihren Gebeten bei Ihnen und unseren unvergleichlichen Soldaten, die nun mit so gewaltigen Schlägen daran gehen, den Pestherd zu beseitigen.“
Heinrich Josef Oberheid Auf Beschluss des Kirchensenats der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union wurde Oberheid im Oktober 1933 zum Bischof der Rheinischen Provinzialkirche, die nun „Bistum Köln-Aachen“ genannt wurde, ernannt. Er war davon überzeugt, dass der evangelisch-reformatorische Glauben mit der nationalsozialistischen Bewegung verschmolzen werden müsse. Doch schon bald regte sich gegen den raschen Aufstieg Oberheids Widerstand. Deshalb nannte er sich nur „Landespfarrer“ und gab dieses Amt auf, als er im November 1933 Mitarbeiter des Reichsbischofs Ludwig Müller und dessen Chef des Stabes wurde. Er erhielt Weisungsbefugnis und war auf dem Höhepunkt seiner kirchlichenpolitischen Macht. Ferner war er Referent für Kirchenrecht in der von Hans Frank gegründeten nationalsozialistischen Akademie für Deutsches Recht.