Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für kauoberfläche

rückenseite    0.776294

höckerchen    0.775226

bilophodont    0.752813

kauoberflächen    0.748202

kauflächen    0.741871

kaufläche    0.741014

ventralseite    0.733486

schmelzfalten    0.718300

rumpfoberseite    0.710939

schmelzleisten    0.708689

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für kauoberfläche

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Gomphotherien Die meisten Gomphotherien hatten zitzenförmige Backenzähne, während die Elefanten durch Backenzähne mit einer lamellenartigen Kauoberfläche gekennzeichnet sind.
Hydromyini Die "Uromys"-Gruppe wiederum besteht aus fünf Gattungen zumeist baumkletternder, rattenähnlicher Arten, deren Schwänze von sich nicht überlappenden Hornschuppen bedeckt sind und deren Backenzähne querverlaufende Höckerreihen auf der Kauoberfläche aufweisen. Die Arten sind weit verbreitet und kommen in Neuguinea, auf den Molukken und Salomonen und in Australien vor.
Daouitherium Die hintere Bezahnung umfasst die letzten drei Prämolaren und die drei Molaren, der erste Prämolar war wahrscheinlich schon reduziert, wie bei anderen frühen Rüsseltieren, etwa "Phosphatherium" und "Numidotherium". Die Prämolaren sind leicht molarisiert mit einer Zahnschmelzleiste auf der Kauoberfläche, wobei der letzte den Ansatz einer zweiten Leiste trägt ("semibilophodont"). Die Molaren sind deutlich bilophodont, ihre Größe nimmt nach hinten stark zu. Der letzte Backenzahn hat Ansätze einer dritten Leiste. Insgesamt sind die Backenzähne niederkronig ("brachyodont").
Kreta-Zwergmammut Funde des Kreta-Zwergmammuts umfassen weitgehend fragmentiertes Knochenmaterial. Schädelfossilien sind nicht überliefert, bekannt sind vor allem die Molare. Diese sind bei ausgewachsenen Individuen etwa 13,9 bis 14,5 cm lang, 3,3 bis 3,7 cm breit und besitzen 10 bis 12 Schmelzfalten auf der Kauoberfläche. Weiterhin kommen postcraniale Skelettelemente wie Rippen, Wirbel und Röhrenknochen vor. Ein Oberarmknochen eines ausgewachsenen Tieres weist eine Länge von 33 cm auf. Vor allem aufgrund dieses Fundes wird für das Kreta-Zwergmammut eine Schulterhöhe von etwa 1,13 m ermittelt und ein Körpergewicht von rund 310 kg berechnet. Damit zählt das Kreta-Zwergmammut zu den kleinsten bisher bekannten Vertretern der Elefanten (Elephantidae).
Hallebune "Hallebune" stellt einen urtümlichen und kleinen Vertreter der Paarhufer dar, der nur über einige wenige Gebissreste bekannt ist. Diese umfassen die hintere Bezahnung sowohl des Ober- als auch des Unterkiefers. Dabei waren die Prämolaren und Molaren niederkronig ("brachyodont") geformt und wiesen eine höckerig gestaltete Kauoberfläche mit charakteristischen Zahnschmelzbuckeln auf ("bunodont"). Die drei- bis viereckigen Prämolaren besaßen jeweils einen oder zwei Buckel, zudem war der letzte Prämolar äußerst langgestreckt. Die Molaren waren viereckige gestaltet und hatten im Oberkiefer fünf, im Unterkiefer dagegen vier Höcker, was "Hallebune" in die Nähe von "Masillabune" und "Haplobunodon" stellt. Die Größe der Molaren variierte von 4,2 beim ersten bis 5,2 mm beim letzten.
Masillabune Die Gattung "Masillabune" wurde 1980 von Heinz Tobien anhand des Skelettes aus der Grube Messel erstbeschrieben. Der Holotyp war bereits 1974 von Thomas Martin entdeckt worden und befindet sich in dessen Privatbesitz, Abgüsse stehen aber im Institut für Geowissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt zur Verfügung. Der Name "Masillabune" geht auf Masilla, den ursprünglichen, im Lorscher Codex um 800 n. Chr. verwendeten Namen für Messel zurück, zudem bedeutet das griechische Wort "βουνόν" ("bounon") so viel wie „Hügel“ und bezieht sich auf die Gestaltung der Kauoberfläche der Molaren.
Molassitherium Der Unterkiefer ist bisher nur fragmentiert überliefert und nur für die hinteren Bereiche bekannt, so dass dessen vordere Bezahnung nicht dokumentiert ist. Im oberen Gebiss war aber jeweils ein Schneidezahn je Kieferhälfte ausgebildet, der Eckzahn fehlte. Zur hinteren Bezahnung bestand ein Diastema, das wenigstens 4 cm maß. Das hintere Gebiss bestand aus jeweils vier Prämolaren und drei Molaren. Diese waren generell niederkronig ("brachyodont") und einfach gebaut, der Zahnschmelz wies keine zusätzlichen Winkelungen auf der Kauoberfläche auf. Vor allem der vorderste Prämolar war sehr klein, die anderen dagegen schon wesentlich größer und teilweise molarisiert. Die gesamte Zahnreihe erreichte etwa 18 cm Länge.
Messelobunodon Die Erstbeschreibung von "Messelobunodon" erfolgte 1980 durch Jens Lorenz Franzen anhand des ersten Skelettfundes aus der Grube Messel, das gleichzeitig den Holotyp darstellt (Exemplarnummer SMF ME 510) und im Naturmuseum Senckenberg aufbewahrt ist; dieser Skelettfund stellte den ersten, damals bekannten vollständigen eines Dichobuniden dar. Bereits zuvor im gleichen Jahr hatte Franzen den Gattungsnamen in einer Publikation zu den Funden aus dem Geiseltal erwähnt, da sich die Drucklegung seiner Schrift mit der Erstbeschreibung aus technischen Gründen verschoben hatte. Der Name "Messelobunodon" leitet sich vom Fundplatz der Grube Messel und den griechischen Wörtern "βουνόν" ("bounon" „Hügel“) und "ὀδούς" ("odoús" „Zahn“) ab, die sich auf die charakteristische Gestaltung der höckerigen Kauoberfläche der Backenzähne beziehen.
Riesengoldmull Der Schädel wird 39,9 bis 43,2 mm lang und 24,2 bis 27,4 mm breit. Er ist dadurch vergleichsweise eher länglich und schmal gestaltet, die größte Breite erreicht 60 bis 65 % der größten Länge, allerdings besitzt er ein breites Rostrum, dessen Gaumen über eine Breite von 30 bis 35 % der größten Schädellänge verfügt. Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen sind anhand von Schädelmaßen nicht erkennbar. Charakteristisch erscheint der aufgeblähte und vergrößerte Kopf des Hammers im Mittelohr, der in einer äußerlich sichtbaren, deutlichen gewölbten, knöchernen Schwellung an der Schläfengrube lagert. Am vollständig geschlossenen Jochbogen treten nach hinten und oben weisende Platten auf, die über den Hirnschädel reichen. Für die außerordentlich kräftige Kaumuskulatur dient ein ausgeprägter Scheitelkamm als Ansatzstelle. Das Gebiss setzt sich aus 40 Zähnen mit folgender Zahnformel zusammen: formula_1. Der hinterste Molar ist relativ klein, ähnelt aber mit seinen drei Höckerchen auf der Kauoberfläche ("tricuspid") den anderen hinteren Backenzähnen. Auf den unteren Molaren besteht ein deutliches Trigonid. Der vorderste Prämolar ist "sectorial" gestaltet und zeichnet sich somit durch nur zwei Höckerchen auf der Kauoberfläche aus. Die gesamte obere Zahnreihe vom Eckzahn bis zum letzten Mahlzahn misst zwischen 9,4 und 10,2 mm.
Rauhaar-Goldmull Die Länge des Schädels liegt bei 33,4 bis 34,9 mm, die Breite bei 19,6 bis 23,1 mm. Dadurch hat der Schädel eine eher lange und schmale Form, dessen größte Breite 60 bis 65 % der größten Länge erreicht. Das Rostrum ist dagegen deutlich breit, der Gaumen besitzt eine Weite von 30 bis 35 % der größten Schädellänge. An der Schläfengrube treten charakteristische knöcherne Schwellungen auf, die den vergrößerten und aufgeblähten Kopf des Hammers im Mittelohr aufnehmen. Die Aufwölbungen sind mit einem Durchmesser von rund 7 mm größer als bei allen anderen Vertretern der Goldmulle. Der Jochbogen ist geschlossen, rückseitig treten große Platten auf, die seitlich den Hirnschädel bedecken. Das Merkmal ist aber nicht so deutlich entwickelt wie beim Riesengoldmull. Das Gebiss setzt sich aus 40 Zähnen zusammen, die Zahnformel lautet: formula_1. Der hinterste Molar ist relativ klein, er besitzt aber wie die anderen Molaren drei Höckerchen auf der Kauoberfläche, ist also "tricuspid" gestaltet. Die unteren Molaren tragen ein deutliches Trigonid. Der vorderste Prämolar verfügt nur über zwei Höckerchen auf der Kauoberfläche und kann damit als "sectorial" oder "bicuspid" eingestuft werden. Die Länge der oberen Zahnreihe misst vom Eckzahn bis zum letzten Mahlzahn zwischen 6,4 und 8,1 mm.