Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für inselkernen

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für inselkernen

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Biosphärenreservat Südost-Rügen Geschiebemergel ist ein als Grundmoräne abgelagertes, umgeschichtetes und mit Blöcken und Geschieben versetztes Sediment. Dieser Geschiebemergel ist in der Regel kalkhaltig. Heute ist das Mönchgut durch einen charakteristischen Wechsel von reliefreichen Inselkernen und Nehrungen geprägt.
Dornbusch (Hiddensee) Als Dornbusch wird das Hügelland im Nordteil der deutschen Ostseeinsel Hiddensee bezeichnet. Es besteht überwiegend aus eiszeitlichen Ablagerungen, die nach dem Abtauen der Gletscher zurückblieben. Er ist einer von drei Inselkernen Hiddensees, die für die Entstehung des Flachlands verantwortlich sind.
Schmale Heide Seit dieser Zeit schwankte der Meeresspiegel nur noch um ein bis zwei Meter und ein Küstenausgleichsprozess setzte ein, der bis heute anhält. Hierbei werden insbesondere die Kliffküsten Rügens durch Brandung und Meeresströmung abgetragen und die Sedimente als Sand und Geröll zwischen den Inselkernen als Nehrungen und Haken wieder abgelagert.
Przytór (Halbinsel) Nach dem Ende der Weichseleiszeit und dem darauf folgenden Anstieg des Meeresspiegels der Ostsee bildete sich zwischen den Inselkernen von Usedom und Wollin eine Nehrung, auf der sich später Dünen ablagerten. Neben der Swine im Westen gab es im Osten vom Großen Vietziger See bei Liebeseele bis in die Gegend von Misdroy eine weitere Verbindung zwischen Stettiner Haff und Ostsee. Mit deren Verlandung entstand die Halbinsel.
Streckelsberg Die Landschaft Norddeutschlands wurde durch mehrere Kaltzeiten geprägt. Riesige Eismassen drangen von Skandinavien bis nach Mitteldeutschland vor und bewegten dabei Gestein unterschiedlichster Größe (Geschiebe) vor sich her bis nach Deutschland. Die Insel Usedom ist im Ergebnis der jüngsten Eiszeit, der Weichseleiszeit, die ihren Höhepunkt vor etwa 18.000 Jahren hatte, entstanden. Die Eiszeiten haben nach dem Abschmelzen der riesigen Eismassen (Inlandeisblock) charakteristische Landschaftsformen hinterlassen. Es sind dies die Grundmoräne (Flächen, die durch die vordringenden Eismassen abgeschoben wurden), die Endmoränen (am Südrand des Inlandeisblockes zu Hügeln aufgeschobene und zusammengestauchte Erd- und Gesteinsmassen) und die Sander (beim Abschmelzen des Eises aus der Endmoräne ausgespülte Sande, die sich an der Südseite der Endmoräne ablagerten). Der Streckelsberg ist eine solche Endmoräne, an die sich nach Süden zum Achterwasser der Sander anschließt. Die an der Nordseite des Streckelsberges angrenzende Ostsee kann als riesiger Grundmoränensee betrachtet werden. Vor 7000 bis 5000 Jahren existierte die Insel in der heutigen Form nicht. Nur die Endmoränen, auch Inselkerne genannt, ragten aus dem Wasser der Ostsee heraus. Von diesen Inselkernen trug die Ostsee mit der Kraft ihrer Wellen und der herrschenden Strömungen Material ab, das in ihrem Windschatten abgelagert wurde, wodurch es an ihnen zur Hakenbildung kam. Diese Haken wuchsen durch weitere Materialablagerung zu Nehrungen aus, so dass es zwischen den Inselkernen zur völligen Verlandung kam. Solche Verlandungszonen sind die "Pudaglasenke" und der Flachlandbereich zwischen Peenemünde und Zinnowitz sowie zwischen Zinnowitz und Koserow.
Schmale Heide Die Schmale Heide liegt in einem alten Gletscherzungenbecken zwischen den Inselkernen Jasmund und Granitz. Wie geologische Bohrungen bei Prora in der Mitte der Nehrung belegen, hat hier bereits die Brandung des Ancylus-Großsees eine elf Meter hohe Sedimentschicht abgelagert, die später durch das Litorinameer noch einmal um weitere zehn Meter erhöht wurde. Hierbei lagerte sich ein Strandwall vor dem anderen ab, wodurch die Nehrung der Schmalen Heide ihre heutige Breite von ca. zwei Kilometern erreichte. In Zwischenphasen bestand das durch Strömung und Brandung abgelagerte Material – in stärkerem Maße als heute – aus Feuersteinknollen, die aus den Kreidekliffs der Halbinsel Jasmund ausgewaschen wurden. Dies führte zur Entstehung der einzigartigen Feuersteinfelder bei Neu Mukran im Norden der Schmalen Heide, die schon seit 1935 unter Naturschutz stehen.