Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für frühtiberischer

NotFoundError    0.789

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für frühtiberischer

Your secret weapon. Online courses as low as $11.99

Article Example
Asciburgium Die Garnison bestand – wie schon beim „Drususkastell“ – aus einer namentlich nicht überlieferten "Vexillatio legionis". Wahrscheinlich in frühtiberischer Zeit, möglicherweise im Zusammenhang mit der Abberufung des Germanicus und der folgenden, defensiv ausgerichteten Neukonzeption der römischen Germanienpolitik wurde das Kastell planiert, um Platz für eine neue Fortifikation zu schaffen.
Bogen von Orange Der Bogen von Orange (auch "Triumph-" oder "Augustusbogen von Orange") ist ein dreitoriger Ehrenbogen wohl spätaugusteisch-frühtiberischer Zeit, der dem nördlichen Stadteingang in das antike "Arausio", das heutige Orange im südfranzösischen Département Vaucluse, vorgelagert war und etwa 110 Meter außerhalb der Stadt lag.
Novaesium Das polygonale, mit mindestens sechs Ecken versehene Lager E besaß eine geschätzte Fläche von mehr als 40 Hektar. Es war von einem 5 Meter breiten Spitzgraben umgeben und mit einer einfachen Holz-Erde-Mauer bewehrt. Bestandteil des Lagers war ein 53 × 58 Meter großes Wirtschaftsgebäude mit 22 × 32 Meter großen Innenhof, das als "horreum" (Magazinbau, Getreidespeicher) oder "fabrica" (Werkstatt) gedeutet wird. Das Lager entstand in frühtiberischer Zeit, wurde vermutlich nur kurzzeitig genutzt und wohl im Jahre 17 n. Chr. − im Zusammenhang mit der Beendigung der Offensivpolitik gegen die Germanen – aufgegeben.
Kastell Höchst Die Fundsituation zeigt eindeutig, dass das Höchster Lager in augusteischer Zeit gegründet wurde. Ob es schon zur Zeit der Feldzüge des Drusus zwischen 12 und 9 v. Chr. Bestand hatte, ist unklar, erscheint aber aufgrund seiner strategischen Lage wahrscheinlich. Auch seine Belegung ab frühtiberischer Zeit scheint gesichert, ob diese auch kontinuierlich erfolgte, ist allerdings bis dato nicht genau zu bestimmen. Eine zeitweilige Aufgabe und nachfolgende Wiederbesetzung im Zuge der Feldzüge des Germanicus und eines Vorstoßes in die Wetterau gegen die Chatten von 14 bis 16 n. Chr. erscheint denkbar. Nach Abbruch dieser Offensiven wurde der Stützpunkt aber wohl endgültig aufgegeben.
Landkreis Emsland Die Germanen kannten keinen Verwaltungsstaatswesen im heutigen Sinne. Die germanischen Stämme waren ähnlich wie Personenverbandsstaaten organisiert. Die Angehörigen eines Stammes schworen ihrem Herrscher die Treue. Der „Staat“ wurde nicht über eine räumliche Ausdehnung definiert, sondern über seine Menschen und deren Stellung zum Herrscher. Deshalb waren die Reiche stark mit dem jeweiligen Herrscher verbunden, und der Tod eines Herrschers bedeutete oft auch den Untergang des Reiches. Laut dem römischen Historiker Tacitus siedelte der germanische Stamm der Ampsivarier (germanisch „Ems-Männer“) in nördlichen Emsland, der germanische Stamm der Chasuarier an der Hase und der Volksstamm der Brukterer im südlichen Emsland. Zudem ist bekannt, dass die kaiserliche römische Armee mehrfach die Ems als Transportweg genutzt und an ihren Ufern auch Lager, wie das Lager Bentumersiel errichtet hat. Römische Funde, wie zum Beispiel in Lengerich, in Gersten, in Geeste, nördlich von Meppen, sowie verschiedenen Fundstätten im Bereich des Zusammenfluss der Großen Aa mit der Ems in Gleesen bei Bramsche zeigen zudem den Zusammenhang mit den römischen Aktionen in spätaugusteisch-frühtiberischer Zeit. In Hesselte wurde 2007 eine germanische Siedlung aus der römischen Kaiserzeit entdeckt, die vermutlich am Marschweg der römischen Truppen lag. Römische Funde an der Ems sind dabei besonders interessant, da sie Belege für die Aktionen des Germanicus 15–16 n. Chr. sein können.