Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für fenestrelle

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für fenestrelle

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Fenestrelle Der Ort liegt auf einer Höhe von 1215 m über dem Meeresspiegel im Val Chisone, etwa 40 km (Luftlinie) westlich von Turin. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 49 km². Schutzheiliger des Ortes ist der Hl. Ludwig von Frankreich.
Fenestrelle Nachbargemeinden sind Meana di Susa, Mattie, Usseaux, Pragelato, Roure und Massello.
Fenestrelle Fenestrelle (piemontesisch "Fenestrele", okzitanisch "Finistrelas") ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der italienischen Metropolitanstadt Turin (TO), Region Piemont.
Festung Fenestrelle Die Befestigungsanlage wurde im 18. und im 19. Jahrhundert in der Ortschaft Fenestrelle im Val Chisone (Provinz Turin) errichtet. Wegen ihrer Ausdehnung über die ganze linke Seite des Tales wird sie auch die "große Mauer des Piemont" genannt. 1999 wurde sie das Symbol der Provinz Turin und 2007 trug sie der World Monuments Fund in die Liste der 100 meistgefährdeten Kulturdenkmäler (gemeinsam mit vier anderen italienischen) ein. Ursprünglich vom Ingenieur Ignazio Bertola zur Sicherung der italienisch-französischen Grenze vorgesehen war sie Schauplatz lediglich kleiner Scharmützel und eines kurzen Gefechts im Zweiten Weltkrieg. Danach war sie bis 1990 aufgegeben und wird seitdem wiederhergestellt, wodurch sie auch einem größeren Publikum zugänglich ist (20.000 Besucher im Jahr 2012).
Festung Fenestrelle Viktor Amadeus II. hielt "Fort Mutin" auf der rechten Talseite für unzulänglich und beauftragte deshalb den Architekten und Militäringenieur Ignazio Bertola mit der Planung eines ganzen Komplexes von Befestigungsanlagen unter Einbeziehung von "Fort Mutin" (das nach dem Vertrag von Utrecht restauriert wurde) und anderer französischer Befestigungsanlagen zum Schutze der Turiner Ebene vor eventuellen französischen Invasionsversuchen durch das Chisonetal. Die entsprechenden Pläne wurden im Oktober 1727 vorgelegt und die Bauarbeiten begannen im Sommer 1728 und dauerten letzten Endes bis 1850 mit einer längeren Unterbrechung zwischen 1793 und 1836.
Festung Fenestrelle Von 1887 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs war die Festung Garnison des Gebirgsbattalions im 3. Gebirgsregiment. Ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken an diese Soldaten ist bei freiem Eintritt im Inneren der Festung zu besichtigen. Mit dem Aufkommen des Faschismus wurde die Anlage neuerlich als Gefängnis für politische Gefangene genutzt, die dem Regime feindlich gegenüberstanden oder nicht kollaborierten. Der Geist jener Zeit ist aus der Inschrift "„Ognuno vale non in quanto è, ma in quanto produce“" (etwa "„Jeder ist nicht soviel wert, wie er ist, sondern wieviel er leistet“") zu erkennen ist, die sich in einer der Schreibstuben fand.
Festung Fenestrelle Angesichts ihrer Lage in einer Bergfestung muss die mittlerweile entweihte einschiffige Kapelle ein beeindruckendes Gebäude gewesen sein. Die Barockfassade war mit Lisenen und Dekorationen aus gelbem Granit geschmückt und das Dach trug einen kleinen Glockenturm. Nur wenige dekorative Elemente trotzten den kalten Winden, dem Winterfrost und den Plünderungen der Nachkriegszeit; so wurde beispielsweise die Glocke entwendet.
Festung Fenestrelle Der Name dieser Befestigung stammt von drei Felsnadeln, den sogenannten "denti" (Zähnen). Dieses älteste Festungswerk in 1400 m Höhe ließ der französische General Catinat 1692 errichten. Nach dem Frieden von Utrecht 1731 wurde es von Savoyen durch Antonio Bertola (dem Adoptivvater von Ignazio) umgebaut und erweitert. Nur über eine enge Felstreppe ist ein Ausguck, die sogenannte "Garitta del Diavolo" auf einem Felssporn mit einem Überhang von über 20 Metern Höhe erreichbar. Das "Forte Tre Denti" war mit sechs Kanonen großer Reichweite, einer Küche, Lagerräumen, einer Zisterne und einem Pulverturm ausgestattet. Ein 424 Meter langes Aquädukt versorgte es und das darunterliegende "Forte San Carlo" mit Quellwasser.
Festung Fenestrelle Erbaut von 1731 bis 1789 handelt es sich um den wichtigsten, am besten erhaltenen und repräsentativsten Abschnitt der Anlage. Hier wurden an der "Porta Reale" (dem Königstor) hohe Offiziere, Botschafter und Adelige empfangen. Im Inneren befinden sich der Gouverneurspalast, das Gebäude der Offiziere, die Quartiere der Garnison, eine Kirche, ein großer Pulverturm, Magazine, Laboratorien und eine Apotheke. Außerdem beginnt hier die "Scala Coperta". Der aus Stein und Ziegeln erbaute Gouverneurspalast mit 44 Räumen wurde 1740 begonnen und erstreckt sich über vier Etagen, von denen eine mit über zwei Meter dicken Mauern unter Erdniveau liegt. Die Fassade ist gut erhalten und mit Gesimsen verziert. und behauenen Stäben verziert. Hier befand sich die Küche für den Gouverneur und hohe Offiziere. Von 1780 bis 1789 wurde auf der "Piazza d’Armi" der bis auf das Portal im Barockstil nüchterne "Padiglione degli Ufficiali" als Unterkunft für Offiziere und als Haftanstalt für hochgestellte Personen und Offiziere, die Ordnungswidrigkeiten begangen haben, errichtet. Unterirdisch befanden sich Küche, Speisekammer und Wasserbecken, die von der Zisterne gespeist wurden, sowie Backöfen.
Festung Fenestrelle Das Fort Mutin wurde auf Veranlassung Ludwigs XIV. ab 1694 errichtet um den Talboden gegen savoyische Truppen aus der Richtung von Pinerolo zu verteidigen. Die fünfseitige Anlage mit einer Grundfläche von etwa 96 000 m ist nach Plänen von "Guy Creuzet de Richerand." der damals für die Befestigung der Dauphiné verantwortlich war, errichtet. Wie die Belagerung durch Truppen des Herzogtums Savoyen 1708 zeigte, ist die Lage des Forts unvorteilhaft: Es liegt in einer Mulde, die feindlichen Angriffen ausgesetzt ist, was schon der berühmte Architekt und Generalkommissar der französischen Festungsbauten Sébastien Le Prestre de Vauban bei seinem Besuch 1700 vehement kritisierte. Er hätte einen Abriss vorgezogen, wegen der politischen Situation und der Kosten ließ er stattdessen acht Reduits zum Schutz des Forts auf beiden Seiten des Tals errichten. Trotzdem galten solche Anstrengungen nichts, als sich am 31. August 1708 nach einer Belagerung von 15 Tagen das Fort Mutin piemontesischen Truppen nach dem Bombardement seines Pulverturms ergab.