Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für elagabals

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für elagabals

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Elagabal Von staatlichen Maßnahmen gegen unerlaubte Religionen wie das Christentum ist aus der Regierungszeit Elagabals nichts bekannt.
Elagabal Das Urteil der antiken Nachwelt über Elagabal ist einhellig vernichtend ausgefallen. Der Geschichtsschreiber Cassius Dio, von dem eine relativ ausführliche Darstellung – die wichtigste erzählende Quelle – stammt, stand Elagabals Todfeind und Nachfolger nahe. Er berichtet voller Empörung aus der Sicht des Senatorenstandes. Nüchterner, aber ebenfalls sehr negativ ist das Urteil Herodians, der ebenso wie Cassius Dio die Zeit Elagabals miterlebt hatte. Erst im späten 4. oder frühen 5. Jahrhundert entstand die Lebensbeschreibung Elagabals in der "Historia Augusta". Sie bietet viel Erfundenes und Unglaubwürdiges, daneben aber auch wertvolle Informationen aus einer verlorenen zeitgenössischen Quelle (vielleicht Marius Maximus). In der "Historia Augusta" erscheint Elagabal als finsteres Gegenbild zu seinem idealisierten Nachfolger.
Iulius Paulus Möglicherweise war er der Vater von Elagabals erster Frau Iulia Paula. Jedenfalls wurde er nach der Scheidung des Kaisers von diesem des Landes verwiesen. Elagabals Nachfolger Severus Alexander holte Paulus jedoch aus dem Exil zurück und nahm ihn in seinen Beraterstab (Consilium) auf. Über seine Lebensdaten ist nur bekannt, dass er seinen Zeitgenossen Ulpian überlebte.
Julia Soaemias Nach Elagabals Sturz verfiel zusammen mit ihm auch Julia Soaemias der "damnatio memoriae" (Auslöschung des Andenkens). Ihr Name wurde daher auf Inschriften getilgt.
Elagabal Im Rahmen der "damnatio memoriae" wurde nach Elagabals Tod sein Name auf Inschriften getilgt, Bildnisse des gestürzten Kaisers wurden teils zerstört, teils aus der Öffentlichkeit entfernt und gelagert.
Elagabal Im 14. Jahrhundert widmete Giovanni Boccaccio in seinem lateinischen Werk "Über berühmte Frauen" der Mutter Elagabals ein ausführliches Kapitel, worin er das Thema unter dem Aspekt der Unwürdigkeit einer Dirnenherrschaft behandelte. Damit sprach er einen Gesichtspunkt an, der auch in der Folgezeit in der Elagabal-Rezeption aufgegriffen wurde: die Darstellung Elagabals als Sohn einer Hure, verbunden mit der Warnung vor den Folgen einer Einflussnahme sittenloser Frauen auf die Staatsführung. Daran knüpfte sich manchmal eine generell ablehnende Haltung gegenüber weiblicher Machtausübung.
Elagabal Dass der Kaiser nach orientalischem Brauch beschnitten war, war den Römern ein Gräuel. Vor dem Hintergrund der Gegensätze zwischen östlicher und westlicher religiöser Tradition sind auch Berichte über Orgien, Homosexualität und Transsexualität, (sakrale) Prostitution, ein Streben Elagabals nach Androgynie und sogar nach Kastration zu deuten. All dies hatte – soweit es zutrifft – eine religiöse Wurzel, für welche die römischen Geschichtsschreiber kein Verständnis aufbringen konnten. Dies gilt auch für Elagabals Gewohnheit des rituellen Tanzens und seine fremdartige Priesterkleidung; Kleiderluxus wurde in Rom missbilligt.
Elagabal Gängig war in der Frühen Neuzeit der Topos der Hingabe an jedes erdenkliche Laster. Edward Gibbon war der Ansicht, die Schändlichkeit von Elagabals Lastern und Verrücktheiten übertreffe alles, was jemals in anderen Epochen oder Ländern vorgefallen ist.
Elagabal Ein Teil der spätantiken Geschichtsschreiber (Aurelius Victor, Epitome de Caesaribus) ging davon aus, dass Elagabal tatsächlich ein Sohn Caracallas war. Zosimos ließ diese Frage offen. Der Dichter Ausonius hingegen hielt die Abstammung Elagabals von Caracalla für erfunden.
Julia Maesa Über Maesa informieren die zeitgenössischen Geschichtsschreiber Cassius Dio und Herodian sowie die spätantike "Historia Augusta". Trotz Maesas Verantwortung für die Machtergreifung Elagabals, über den alle Geschichtsschreiber mit Abscheu berichten, wird sie in den Quellen nicht verurteilt, sondern teils neutral, teils mit Respekt geschildert. Cassius Dio spielt Maesas Rolle bei der Erhebung Elagabals herunter. Ein Grund dafür mag der Umstand sein, dass er zur Regierungszeit des Severus Alexander schrieb und die Großmutter des regierenden Kaisers nicht für die Machtergreifung Elagabals verantwortlich machen wollte. Herodian betont Maesas starken Ehrgeiz. Der Verfasser der "Historia Augusta" folgt weitgehend der Darstellung Herodians, auf den er sich auch wiederholt beruft. Seine Schilderung ist von seiner grundsätzlichen Ablehnung weiblicher Herrschaft geprägt.