Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für duodezformat

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für duodezformat

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Duodezformat Die Größe eines Papierbogens änderte sich im Laufe der Zeit. Zunächst war sie völlig willkürlich und hing je nach Zeitalter von der Größe des Pergamentes oder (später) der Schöpfform ab. Seit 1883 bemühte man sich in Deutschland, die Bogengrößen zu vereinheitlichen. Es entstanden zwölf Normalformate, von denen die Nummer 1 ungebrochen oder in plano 33 cm × 42 cm maß.
Duodezformat Das Duodezformat (von lateinisch "duodecim" – ‚zwölf‘, Abkürzung 12°) ist ein altes, kleines Schreibheft- oder Buchformat, bei welchem ein Papierbogen in zwölf Blätter (24 Seiten) gebrochen wurde.
Reise nach Batavia Das Buch im Duodezformat hat einen messingbeschlagenen verzierten Einband. Es gleicht einem in jener Zeit bei Studenten und jungen Angehörigen der Oberschicht gebräuchlichen Stammbuch, in das Freunde und Vorgesetzte des Besitzers in der Art eines heutigen Poesiealbums zeichneten und schrieben.
Robert Hooke Hookes Bibliothek bestand aus über 500 Foliobänden, 1310 Quartbänden, 845 Bänden im Oktavformat und 393 Bänden im Duodezformat. Sie gelangte am 29. April 1703 zur Versteigerung und erzielte einen Erlös von 250 Pfund.
Abdelazer Das Stück ist eine Bearbeitung der englischen restaurations-Tragödie "Lust's Dominion, or The Lascivious Queen" (deutsch: "Die Herrschaft der Lust, oder Die Laszive Königin"). Das Original wurde erstmals 1657 im Duodezformat gedruckt und zunächst Christopher Marlowe zugeschrieben, der Kriterien zufolge aber nicht der Originalautor ist.
Buchformat Eine Bestimmung ist am einfachsten anhand der Lagenzählung möglich, da ein Bogen eine Lage ergibt, die z. B. im Quartformat 8, im Duodezformat 24 Seiten ausmacht (siehe vorstehende Tabelle). Die Lagen wurden mit Buchstaben gekennzeichnet und die einzelnen Blätter der Lagen mit römischen Zahlen, so dass z. B. im Quartformat die Blätter der ersten Lage mit A, A II, A III und A IV bezeichnet sind; meist wurde allerdings nur die erste (vordere) Hälfte der Blätter bezeichnet. Es kann aber auch vorkommen, dass aus einem Bogen zwei Lagen gemacht wurden, so dass beispielsweise ein Duodezband nur sechs Blatt pro Lage enthält statt zwölf.
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais 1778 lud er sich ein neues Projekt auf: eine Gesamtausgabe der Werke des am 30. Mai 1778 verstorbenen Voltaire, mit der er einer in Russland geplanten Ausgabe zuvorkommen wollte. Er gewann sogar die finanzielle Unterstützung der Regierung. Da jedoch die Schriften Voltaires in Frankreich offiziell verboten waren, installierte Beaumarchais eine Druckerei jenseits des Rheines in Kehl, gewann den Philosophen Condorcet zur Mitarbeit, sorgte für bestes Papier und kaufte Baskerville-Drucklettern in England. Die geplanten 70 Bände im Oktavformat und 90 Bände im kleineren Duodezformat erschienen zwischen 1783 und 1789, die letzten Bände kurz vor der Französischen Revolution. Allerdings endete das Unternehmen mit finanziellen Verlusten.
Jean de Thévenot Die Beschreibung seiner ersten Reise wurde 1665 in Paris veröffentlicht; sie stellt den ersten Teil seiner gesammelten "Voyages" dar. Das Buch erhielt im Dezember 1663 das Druckprivileg. Die Einleitung beweist, dass Thévenot selbst den Bericht vor Antritt seiner zweiten Reise für die Publikation zusammenstellte. Die zweiten und dritten Teile wurden nach dem Tod aus seinen Reisetagebüchern zusammengestellt und als Quartobände 1674 bzw. 1684 veröffentlicht. Eine gesammelte Ausgabe erschien in Paris 1689 und eine zweite in 5 Bänden im Duodezformat in Amsterdam 1727. Es gibt eine mittelmäßige englische Übersetzung durch A. Lovell (fol., London, 1687). Eine deutsche Ausgabe erschien in 3 Teilen bei Fievet in Frankfurt.
Heftroman Ab Mitte des 19. Jahrhunderts lassen sich Heftromane in Form meist wöchentlich erscheinender Druckerzeugnisse auf dem Buch- und Zeitschriftenmarkt in den meisten Ländern Europas und in Nordamerika finden. In England und Nordamerika wurden sie analog zum deutschen Begriff als "Penny Dreadfuls" oder "Dime Novel" bezeichnet, in Deutschland wurden im 19. Jahrhundert auch die Begriffe "Eisenbahnliteratur" oder (seitens der Verlage) "Conversations- und Reiseliteratur" verwendet. Groschenromane erschienen zunächst im „Großformat“ (Quart), später im Oktav- oder Duodezformat. Dem Druckbogen entsprechend hatten sie einen Umfang von 24 oder 32 Seiten, später auch von 50 bis 100 Seiten. Die Hefte waren teilweise reich illustriert. Auffällig war ein farbiges Titelbild, das eine dramatische Szene darstellte und mit einer reißerischen Unterzeile versehen war. Im anglo-amerikanischen Sprachraum hat sich ferner die Bezeichnung "Pulp Fiction" durchgesetzt, welche auf die minderwertige Papierqualität der Hefte hinweist.