Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für corduene

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für corduene

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Gordiene Gordiene (), auch bekannt als Corduene, Gorduene, Cordyene, Cardyene, Gordyaia, Korduene, Korchayk und Girdiyan, bezeichnet einen antiken Staat im nördlichen Mesopotamien, in der heutigen Region Kurdistan. Gordiene lag südöstlich von Großarmenien. Nach der Encyclopædia Britannica ist Gordiene der antike Name der Region von Bohtan (Provinz Şırnak).
Carduene Das Corduene oder Carduene der römischen Quellen war eine Landschaft im Zagros oder dem armenischen Hochland. Sie lag zwischen Arzanene im Westen, Zabdiene im Süden, Adiabene im Südosten, der Sophene im Südwesten, Moxoene und Armenien im Norden. Driver beschreibt sie als das Bergland zwischen Diyarbakır, Nusaybin und Zaxo.
Carduene Die Bewohner der Carduene werden meist mit dem Karduchoi des Xenophon (Anabasis) und Strabons Gordiene gleichgesetzt. Nach Plinius grenzen die Karduchoi an die Azoni, die Driver bei Ḥazzu vermutet, an. Auch das Qardū der frühen syrischen Quellen entspricht vielleicht der Carduene. Corduene lag in den Ländern Sems. Dieses Qardū ist allerdings das Land, in dem Noahs Arche landete und sollte daher eher in der Gegend des Ararat oder des Cudi Dağı liegen.
Gordiene Der Name Corduene ist möglicherweise von dem Stamm der Karduchoi (Καρδουχοι) abgeleitet, den Xenophon in der Anabasis (4,18) erwähnt. Die unterschiedlichen Namen rühren wahrscheinlich von der schwierigen Transkription des „ch“ im Lateinischen her. Der Name Karduchoi könnte auch aus dem Armenischen stammen, da die Silbe -choi oft das armenische Pluralsuffix -kh ersetzt. Die Bewohner der Region sprachen vermutlich eine iranische Sprache und waren nach Ansicht von Mekerdich Chahin Nachfahren der Meder. Laut Xenophon hingegen sprachen die Karduchoi einen skythischen Dialekt.
Nerses I. der Große Auf Drängen von Nerses erfolgte im Jahr 371 ein erfolgreicher Vorstoß römischer Truppen unter den Generälen Traian und Vadomarios, die die Armee von Schapur II. bei Baghavan mit Hilfe des Sparapet (militärischer Oberbefehlshaber) Musegh Mamikonian besiegten und einige Territorien, wie etwa Arzanene und Corduene zurückeroberten, die Jovian 363 an die Perser abgetreten hatte. Dies veranlasste Schapur II. sich nach Ktesiphon zurückzuziehen. König Pap hatte dadurch die Möglichkeit, seine Kontrolle über das von Schapur zerschlagene Königreich Armenien wieder aufzubauen und de facto die Herrschaft zu übernehmen.
Kloster Sankt Hakob von Akori In frühchristlicher Zeit vermuteten die Armenier laut dem Historiker Faustus von Byzanz als Landeplatz der biblischen Arche Noah den Berg „Ararat“ – lokalisiert mit dem Cudi Dağı – in der antiken Provinz Gordiene (Corduene, armenisch Korduk). Gemäß einer um das 12. Jahrhundert aufgekommenen Legende wurde fortan der armenische, heute Ararat genannte und in der Türkei gelegene Berg Masis mit dem biblischen „Ararat“ identifiziert. Seither kursiert in Armenien die Legende, Noah sei auf dem Ararat gelandet und habe, als das Wasser abgeflossen war, an seinen Hängen die ersten Weinreben gepflanzt. In dieser Zeit wurde eine Quelle am Ararat nach dem heiligen Hakob benannt und eine Kirche in seinem Namen errichtet. Hakob hatte mehrfach vergeblich den Berg auf der Suche nach der Arche erklommen. Die seit dem 5. Jahrhundert bekannte Geschichte Hakobs wurde vom alten Landeplatz der Arche in Korduk an den hiesigen Berg übertragen. Im 12. oder 13. Jahrhundert verfestigte sich die Etymologie, wonach das Wort "Akori" von "ark uri", „Ich habe einen Weingarten gepflanzt“, abstamme.