Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für chabrol

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für chabrol

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Chabrol Chabrol ist der Familienname verschiedener Personen:
Claude Chabrol 2000 war Chabrol Jury-Mitglied bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Ein großer Verehrer, aber auch Kritiker von Chabrols Filmkunst war der deutsche Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, der dessen Filme 1975 auch in einem Essay analysierte. Gelegentlich trat Chabrol als Schauspieler in Filmen von Kollegen in Erscheinung.
Claude Chabrol Obwohl ihn seine Eltern am Besuch der Pariser Filmhochschule (IDHEC) gehindert hatten und er auch nie als Regieassistent Erfahrungen sammeln konnte, legte er 1958 auf dem Filmfestival von Locarno seine erste Regiearbeit "Die Enttäuschten" vor. Drehort war das Dorf seiner Kindheit und Jugend. Mit einer Erbschaft und den Einnahmen aus seinem zweiten Film "Schrei, wenn du kannst" "(Les cousins)" (1958) konnte er seine eigene Film-Produktionsfirma "AJYM" gründen (der Name ist ein Akronym, gebildet aus den Initialen der Vornamen seiner ersten Frau und beider Söhne). Sie produzierte auch die Erstlingswerke von Éric Rohmer, Philippe de Broca und Jacques Rivette.
Claude Chabrol Seine erste Frau, Agnès Goute, „stammte aus reichem Hause, und wir haben im Grunde nichts anderes gemacht, als dekadente Partys zu veranstalten. Als sie dann auch noch ihre Oma beerbte, wussten wir gar nicht mehr, wohin mit dem Geld.“ Chabrol beschloss daraufhin 1957, eine Filmarbeit zu machen, „um wenigstens einen Teil der Kohle auszugeben“. Chabrol bedauerte den unerwarteten Erfolg des Filmes, denn damit sah er sich „gezwungen“, mit dem Filmen weiterzumachen. Dieser Ehe (1952–1964) entstammen die Söhne Jean-Yves (* 1954, Architekt) und Matthieu Chabrol (* 1956), der als Musiker und Komponist die Filmmusik für einige Filme seines Vaters komponierte. In zweiter Ehe (1964–1980) war Chabrol mit der Schauspielerin Stéphane Audran verheiratet; der gemeinsame Sohn, der Schauspieler Thomas Chabrol, trat auch in Filmen seines Vaters auf, wie etwa in Betty. 1983 heiratete er Aurore Pajot, die früher als „Skript Girl“ bzw. Script Supervisor arbeitete und ihren Mann häufig bei Dreharbeiten begleitete. Chabrol war bekennender Maoist und als Gourmet und Workaholic bekannt. 1989 wurde er zum „Pfeifenraucher des Jahres“ gewählt. Chabrol bezeichnete sich selbst als einen Feministen, unter anderem machte er dies an der Wertschätzung seiner Ehefrauen deutlich: „Mit jeder Ehe gab es auch eine Überraschung. Meine erste Frau hatte viel Geld, was ich vorher nicht wusste. Die zweite erwies sich plötzlich als begnadete Schauspielerin. Und die dritte hat sich als wunderbarste Gattin herausgestellt, die auch noch wunderbar kocht, und das ist das größte Glück meines Lebens.“
Claude Chabrol Eine besonders intensive Arbeitsbeziehung teilte er mit dem Komponisten Pierre Jansen, der zu 30 seiner Filme die Musik komponierte, und der Charakterdarstellerin Isabelle Huppert, die in sieben seiner besten Filme auftrat: „Chabrol kennt mich besser als jeder andere. Wir brauchen keine kilometerlangen Gespräche. Wir verstehen einander auch ohne Worte.“
Claude Chabrol Claude Chabrol wurde auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris beigesetzt.
Matthieu Chabrol Matthieu Chabrol (* 21. Dezember 1956 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich) ist ein französischer Filmkomponist. Er ist der jüngere von zwei Söhnen des verstorbenen Regisseurs Claude Chabrol aus dessen erster Ehe mit Agnès Goute, für den er seit 1982 fast alle Filmmusiken schrieb. Sein älterer Bruder (* 1954) ist der Architekt Jean-Yves Chabrol, sein 1963 geborener Halbbruder Thomas, aus Claude Chabrols Ehe mit Stéphane Audran, arbeitet als Filmschauspieler.
Claude Chabrol Claude Henri Jean Chabrol [] (* 24. Juni 1930 in Paris; † 12. September 2010 ebenda) war ein französischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent und Schauspieler. Er war einer der wichtigen Regisseure der französischen Nouvelle Vague und bekannt für seine sozialkritischen Filme über die französische Bourgeoisie. Von Alfred Hitchcock beeinflusst, stellte er in vielen seiner Filme das Abgründige und Doppelbödige auf eine ironische und distanzierte Weise dar.
Claude Chabrol Chabrol stammte aus einer alteingesessenen Apothekerfamilie. Er wuchs bei den Großeltern im zentralfranzösischen Dorf Sardent auf (Département Creuse, Region Limousin). Im Alter von dreizehn Jahren gründete er einen Filmklub in einer Dorfscheune. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrte er nach Paris zurück, besuchte ein Gymnasium und studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne. Nach dem Staatsexamen war er für kurze Zeit in Jura und Pharmazie eingeschrieben. Nebenher besuchte er regelmäßig die Cinémathèque française und den Cineasten-Zirkel im Pariser „Café de la Comédie“, der von André Bazin ins Leben gerufen worden war. Gemeinsam mit Éric Rohmer verfasste er 1956 eine Monografie über sein filmisches Vorbild Alfred Hitchcock, die weltweit erste Hitchcock-Monografie überhaupt. Ende der 1950er Jahre wurde er Filmkritiker bei den "Cahiers du cinéma". Chabrol brach schließlich sein Studium ab und arbeitete zunächst in der Presseabteilung von 20th Century Fox in Paris.
Claude Chabrol Chabrol hat unter anderem Henry James, Cornell Woolrich, Flaubert, Henry Miller, Patricia Highsmith, Ellery Queen, Fantomas und Simenon verfilmt. Das französische Bürgertum war seine Lieblingsdomäne: Mit filmischen Mitteln sezierte er das Verhältnis der Bourgeoisie zu Geld und Macht, schildert deren Intrigen, ihre Dekadenz und ihre Geilheit. Mehr noch den gutbürgerlichen Mittelstand, der sich an den fremdbestimmten oder selbstgesetzten Wünschen und Ansprüchen, an dem gewünschten Selbstbild abarbeitet, bis das Selbstbewusstsein bröckelt und mit Obsessionen und Pathologien bestraft wird.