Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für caracallas

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für caracallas

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Euodus (Erzieher Caracallas) Euodus (griechisch "Eúodos"; † wohl 211) war der Erzieher des späteren römischen Kaisers Caracalla. Er ist nur aus dem Geschichtswerk Cassius Dios bekannt.
Euodus (Erzieher Caracallas) Euodus war ein kaiserlicher Freigelassener. Kaiser Septimius Severus übertrug ihm die Erziehung seines Sohnes Caracalla, der später sein Nachfolger wurde. Auf Caracallas Veranlassung ließ Euodus den Kaiser über ein angebliches Mordkomplott gegen ihn und Caracalla informieren, dessen Urheber der außerordentlich mächtige Prätorianerpräfekt Plautian sei. Dies war eine Intrige Caracallas, in Wirklichkeit gab es keine derartige Verschwörung. Plautian war Caracallas Schwiegervater, wurde aber von ihm als Rivale betrachtet und gehasst. Euodus veranlasste drei Centurionen, Plautian des Mordplans gegen Severus und Caracalla zu bezichtigen; sie behaupteten, der Präfekt habe sie und sieben weitere Centurionen zu dem geplanten Attentat angestiftet. Damit trug der Freigelassene wesentlich dazu bei, dass Caracalla den Machtkampf mit dem Präfekten gewann. Severus schenkte den Centurionen Glauben. Im Januar 205 wurde Plautian gestürzt und auf Veranlassung Caracallas ermordet. Im Senat wurde vorgeschlagen, Euodus durch besondere Ehrungen zu würdigen, doch untersagte Severus einen derartigen Beschluss, da eine Ehrung durch den Senat einem Freigelassenen nicht zustehe. Caracalla ließ Euodus hinrichten, nachdem er im Februar 211 die Macht übernommen hatte.
Lucius Valerius Messalla Thrasea Priscus Ende 211/212 – nach dem Tod des Geta – wurde Thrasea Priscus auf Befehl Kaiser Caracallas hingerichtet.
Wassy Im Jahre 211 wurde Wassy von den römischen Legionen Caracallas, der im gleichen Jahr Kaiser wurde, niedergebrannt und geplündert.
Caracalla Um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert verfasste ein unbekannter englischer Dichter das lateinische Universitätsdrama "Antoninus Bassianus Caracalla" in jambischen Senaren. Er thematisierte neben dem Brudermord insbesondere die angebliche Ehe Caracallas mit Julia Domna, wobei er Julia nicht als Stiefmutter, sondern als leibliche Mutter Caracallas darstellte. Er schilderte also die Verbindung als wirklichen Inzest.
Kastell Böhming Aus Böhming ist eine datierbare Weihinschrift aus der Regierungszeit Kaiser Caracallas bekannt, die von der in Pfünz liegenden "Cohors I Breucorum" stammt und vielleicht nach Abschluss einer erfolgreichen Militäraktion aufgestellt wurde (Belegstelle: IBR 00290). In der Vergangenheit wurde dieser Einsatz mit dem Feldzug Caracallas 213 in Verbindung gebracht, als dieser möglicherweise am Limestor Dalkingen nahe dem Kastell Buch die römische Reichsgrenze überschritt.
Griechisch-römische Zeit Als Kaiser Caracalla im Winter 215 Alexandria besuchte, schrieben alexandrinische Künstler eine Satire auf den Tod seines Bruders Geta durch angebliche Notwehr Caracallas. Caracallas Soldaten metzelten daraufhin tausende unschuldige Bewohner der Stadt nieder, unter ihnen den ägyptischen Statthalter, und wüteten tagelang in Alexandria.
Caracalla Begünstigt wurden die Römer durch den Umstand, dass bei den Parthern damals ein Bürgerkrieg zwischen den Brüdern Artabanos IV. und Vologaeses VI. herrschte, in welchem allerdings Caracallas Gegner Artabanos deutlich die Oberhand hatte. Die römischen Truppen rückten kampflos bis nach Arbela vor. Dort plünderten sie die Gräber der Könige der Adiabene, einer vom Partherreich abhängigen Dynastie. Danach zog sich Caracalla nach Edessa zurück. Dort verbrachte er den Winter, während Artabanos den parthischen Gegenangriff vorbereitete, der dann aber erst Caracallas Nachfolger Macrinus mit voller Wucht traf. Cassius Dio behauptet, die Disziplin des römischen Heeres sei wegen Caracallas Verwöhnung der Soldaten mangelhaft gewesen.
Caracalla Zwei führende Kunsthistoriker des 19. Jahrhunderts, Anton Springer und Jacob Burckhardt, meinten aus Caracallas Porträt einen zutiefst verbrecherischen Charakter herauslesen zu können.
Caracalla Quellen des 4. Jahrhunderts und der Folgezeit, darunter die "Historia Augusta", Aurelius Victor, Eutropius und die "Epitome de Caesaribus", machen aus Julia Domna die Stiefmutter Caracallas und behaupten, er habe sie geheiratet. Diese phantastische Darstellung findet sich auch bei christlichen Autoren der patristischen Zeit (Orosius, Hieronymus) und prägte im Mittelalter das Bild Caracallas als eines hemmungslosen Unholds. Der tatsächlich verübte Brudermord an Geta hingegen geriet in Vergessenheit.