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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für boesmans

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Wintermärchen (Boesmans) Green stellt sich als „Herrin Zeit“ vor. Sie „mischt Gut und Böse“ und kümmert sich seit sechzehn Jahren um Perdita, die an die Böhmische Küste geworfen worden war. Ihr Beschützer Antigonus war von einem Bären getötet worden. Perdita ist stumm, und in Böhmen kennt niemand ihre Abstammung. Dennoch hat sich Florizel, der Sohn Polixenes’ und Prinz Böhmens, in sie verliebt. Er verbringt sein Leben bei einer Gruppe von Taschendieben. Auch Camillo befindet sich im böhmischen Exil bei Polixenes. Er sehnt sich nach seiner Heimat. Florizel und Perdita genießen ihre Liebe und wollen heiraten. Zur Feier verteilen die Diebe die Beute ihres letzten Raubzugs. Perdita tanzt zu den Klängen der Jazz-Rock-Band Aka Moon. Die Hochzeit wird grob von Florizels Vater Polixenes unterbrochen, der nicht dulden will, dass der Prinz ein Findelkind heiratet. Er verprügelt Perdita. Florizel will sich von seinem Vater nichts sagen lassen. Camillo überredet die beiden, nach Sizilien zu fliehen.
Reigen (Boesmans) Am Donauufer spricht die Dirne Leocadia den Soldaten Franz an. Da er kein Geld dabei hat, bedient sie ihn kostenlos. „Danach“ beschimpft sie ihn, da er ihr nicht einmal Geld für den Hausmeister geben will. Franz geht lachend davon.
Reigen (Boesmans) Diesmal trifft das süße Mädel im Chambre separée auf den Dichter Robert, der ihr von seiner Arbeit erzählt. Sie stellt sich ahnungslos, verweigert sich seinen Zärtlichkeiten aber nicht. „Danach“ nennt Robert ihr begeistert seinen angeblichen Künstlernamen „Biebitz“, mit dem sie aber nichts anfangen kann. Er lädt sie ins Theater zu einem seiner Stücke ein und glaubt, sie habe sich in ihn verliebt. Er will für einige Wochen allein mit ihr in der Einsamkeit der Natur leben. Sie versteht ihn jedoch nicht.
Reigen (Boesmans) Szene 9. Die Sängerin und der Graf
Reigen (Boesmans) Szene 10. Der Graf und die Dirne
Reigen (Boesmans) Boesmans’ "Reigen" ist die erste belgische Oper des 20. Jahrhunderts, die auch in den Nachbarländern Eingang ins Repertoire fand. Aufführungen gab es 1994 im Théâtre du Châtelet Paris, 1995 in der Alten Oper Frankfurt, 1997 in der Oper Nantes und in der Halle des Museumsquartiers Wien, 1998 in Braunschweig (deutsche Erstaufführung), 1994 in Amsterdam und Utrecht, 2004 als Produktion der Opéra national du Rhin in Colmar, Mulhouse und Straßburg (Uraufführung der Kammerversion von Fabrizio Cassol) sowie in der Opéra de Lausanne, 2007 in einer Produktion des Opera Studio Nederland in mehreren holländischen Städten, 2009 in der Pariser Oper und in der New York City Opera, 2013 im Pariser Konservatorium und 2016 in der Oper Stuttgart. Ein Mitschnitt der Stuttgarter Aufführung wurde als Internetstream im Rahmen der Opera Platform bereitgestellt.
Wintermärchen (Boesmans) Ein kalter Winter in Sizilien. König Leontes versucht vergeblich, seinen Jugendfreund Polixenes, der zu Besuch an seinem Hof weilt, von der Abreise abzuhalten. Erst seiner schwangeren Frau Hermione gelingt es, ihn zum Bleiben zu bewegen, nachdem sie ihn an ihre gemeinsame Kindheit erinnert hat. Leontes beobachtet eifersüchtig die gute Beziehung zwischen Polixenes und seiner Frau. Anschließend liebkost er seinen Sohn Mamillius. Sein Eifersuchts-Wahn macht sich bemerkbar, als er auf dessen Kopf nach ererbten Hörnern sucht, die er selbst zu haben glaubt. Als sein Vertrauter Camillo hinzukommt, wirft er diesem Verrat vor, weil er dem Verhältnis zwischen Polixenes und seiner Frau tatenlos zugeschaut habe. Er befiehlt Camillo, Polixenes zu vergiften. Camillo jedoch erzählt Polixenes davon und flieht gemeinsam mit ihm aus Sizilien.
Wintermärchen (Boesmans) Vor dem Orakel des Apollo beginnt das von Leontes geforderte Gerichtsverfahren. Green trägt die Anklagepunkte vor: Hermione habe Leontes mit Polixenes betrogen, ein Bastard-Kind gezeugt und mit Camillo seinen Tod geplant. Hermione beschwört ihre Unschuld und ruft Apollo zu Zeugen. Die Stimme des Orakels entlastet sie mit eindeutigen Worten, nennt Leontes einen eifersüchtigen Tyrannen und prophezeit ihm, dass er „solange ohne Erben sein [werde], bis das Verlorene gefunden ist“. Leontes bezichtigt das Orakel der Lüge. Unmittelbar danach wird ihm sein toter Sohn gebracht. Hermione bricht verzweifelt zusammen und wird fortgeführt. Paulina meldet kurz darauf ihren Tod. Leontes ist verzweifelt.
Reigen (Boesmans) Reigen ist eine Oper in 10 Dialogen (Originalbezeichnung: „opéra en dix dialogues“) von Philippe Boesmans (Musik) mit einem Libretto von Luc Bondy nach Arthur Schnitzlers gleichnamigem Drama. Die Uraufführung erfolgte 1993 im Théâtre de la Monnaie Brüssel. 2004 orchestrierte Fabrizio Cassol die Oper für ein Kammerensemble mit zwanzig Spielern neu.
Reigen (Boesmans) Robert ist mit der von ihm verehrten Sängerin in ein Gasthaus auf dem Land gereist. Sie gibt vor, zu beten, behauptet dann aber, dass sie zu ihm gebetet habe. Beide geben vor, eigentlich kein Interesse aneinander zu haben. Sie schwärmt von ihrem Verflossenen. Dann ruft sie ihn zu sich ins Bett. Auch „danach“ bleibt ihr Verhalten widersprüchlich. Sie betont, sie habe bisher nur einen, den „männerliebenden Komponisten“ Fritz, geliebt, während Robert nur eine Laune, eine „Grille“, sei. Dann behauptet sie aber, aus Liebe für ihn zu sterben.