Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für augenlöchern

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Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für augenlöchern

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Dolmen Juan Rol I Die Kammer ist geplündert worden, was den Zustand einiger Orthostaten erklärt. Auf dem ursprünglichen Bodenniveau konnten mehrere Pfeilspitzen, ein großes Plattenidol mit Augenlöchern und Streifen gefüllter Dreiecke als Dekoration und einige Perlen entdeckt werden.
Gladiatorengattungen Dieser seltene Gladiatorentyp konnte auch als Gegner des Retiarius antreten. Er hatte genau wie der Secutor einen eiförmigen Helm mit Augenlöchern, führte in seiner rechten Hand das Kurzschwert "gladius", und der rechte Arm wurde auch von einer Armschiene "manica" geschützt. Das Besondere an dem Scissor war aber, dass er keinen Schild "scutum" hatte, sondern dass sein linker Arm in einer kegelstumpfförmigen Röhre steckte, die den ganzen Unterarm bedeckte. Am Ende dieser Röhre war ein kurzer Schaft mit einer wiegemesserförmigen Klinge angebracht. Mit dieser Waffe konnte er das Netz des Retiarius zerschneiden oder dessen Dreizack parieren. Ebenso konnte er seinen Gegner mit sichelndem Hieb nahezu aufschlitzen. Da er seinen Körper nicht durch einen Schild decken konnte, trug er ein knielanges Kettenhemd "lorica hamata" oder einen Schuppenpanzer "lorica squamata".
Savoyardenhelm Als Savoyardenhelm wird eine im späten 16. Jahrhundert entwickelte Variante des Mantelhelms bezeichnet. Die Bezeichnung geht auf die im Dezember 1602 erfolgte Escalade de Genève zurück, bei der die Genfer derartige Helme von den savoyischen Angreifern erbeuteten. Der Savoyardenhelm bestand aus einer eiförmigen Glocke mit niedrigem Kamm, die in einen angenieteten Nackenschirm überging, einem aufschlächtigen Okularenvisier mit Augenschirm, eingeschnittenen Augenlöchern und Mundschlitz und einem aufschlächtigen Kinnreff mit Halsstück. Aufgrund des oft grotesk gestalteten Visiers wird dieser Helmtypus auch als "Totenkopfhelm" bezeichnet. Er war bis in das zweite Viertel des 17. Jahrhunderts bei der von Kürassieren und Lanzierern gebildeten schweren Reiterei gebräuchlich. Besonders massive Savoyardenhelme fanden bis in das 18. Jahrhundert hinein bei Sappeuren Verwendung.
Bildnis des Perikles mit korinthischem Helm Perikles ist als reifer Mann mit einem korinthischen Helm dargestellt. Der Helm symbolisiert seine militärische Funktion als Stratege. Die Berliner Kopie ist besonders sorgfältig ausgeführt worden. Unter dem nach oben geschobenen Helm quillt das kurzlockige Schläfenhaar hervor. Alle Teile des Bartes sind gepflegt. Der Vollbart zeigt viele kleine und wohl geordnete Locken. Die Augen werden von breiten, ebenmäßigen Lidern und den Brauen umgeben. Die vollen Lippen sind leicht geöffnet. Hinter den Augenlöchern des Helms sind wie bei zwei der drei anderen Kopien Haarlocken erkennbar. Die Haare bei den weit oben liegenden Löchern werden als Hinweis für die lange Kopfform gedeutet, die auch in der attischen Komödie spöttisch aufs Korn („Meerzwiebelkopf“) genommen wurde. Diese Anomalie soll der Grund dafür gewesen sein, dass Perikles immer mit korinthischem Helm gezeigt wurde, da dieser den hohen Kopf kaschieren sollte. Die Zufügung der Locken kann man demnach wohl als Zugabe eines gebildeten Bildhauers ansehen.
Rossstirnschild Der Rossstirnschild ist eine besondere Schildform in der Heraldik. Er tritt nur in der italienischen Heraldik auf, beispielsweise im Wappenschild der Medici. Die Familie hatte im goldenen Wappenschild fünf rote schwebende Kugeln (2:2:1) gestellt. Darüber eine blaue mit drei goldenen Lilien belegt. Bekannt ist diese Schildform seit dem 15. Jahrhundert. Die Form ist aber nicht einheitlich. So sind Schilde unter Beibehaltung der Grundform mit verschiedenen Konturen, sogar mit gerolltem Schildrand, sogenannte Kartusche mit Rollwerk, bekannt. Die Schildform soll dem Stirn- oder Kopfschutzes eines Prunkharnisches für Pferde nachempfunden sein. Dieser wies mittig oft einen Stirnstachel neben den Augenlöchern auf, die aber in der Heraldik entfielen. Die Verzierung mit Wappen auf dem reellen Rüstteil (Gravur oder Punzarbeit) kann als Ursprung für die Heraldik angenommen werden.