Top 10 ähnliche Wörter oder Synonyme für abwickelspule

aufwickelspule    0.685841

andruckrolle    0.643328

umspulen    0.623125

lotkugeln    0.608423

schlauchpaket    0.608312

schneidkopf    0.602720

bohrstrang    0.591386

tarierweste    0.591083

gummischeibe    0.589532

kopftrommel    0.588725

Top 30 analoge Wörter oder Synonyme für abwickelspule

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Filmprojektor Die einzelnen Akte der Filmkopie werden (ohne Allonge, Schwarzfilm und Startband) hintereinandergeklebt („gekoppelt“) und auf eine Spule gewickelt. Der Anfang des Filmes liegt außen. Die „obere“ bzw. filmgebende Spule heißt "Abwickelspule", die Spule, auf den der Film nach der Projektion aufgewickelt wird, heißt "Aufwickelspule", "Fangspule" oder "Leerspule". Wenn der Film nach einer Projektion nochmals gezeigt werden soll, muss er erst von der Aufwickelspule auf die Abwickelspule zurückgespult werden. Das Koppeln findet auf einem Umrolltisch statt, einer Konstruktion mit zwei kleinen, aktgroßen Tellern (oft noch mit Handkurbel betrieben) und einer Klebepresse daneben.
Tonbandgerät Standardmäßig befindet sich links die Abwickelspule mit dem Vorrat, in der Mitte der Kopfträger mit den Tonköpfen sowie der Capstan und rechts die Aufwickelspule. Im professionellen Bereich werden auch offene Bandteller verwendet, als Wickelkörper dienen der AEG-Spulenkern (sogenannter Bobby) bzw. der NAB-Ring.
Filmprojektor Der Filmkanal, also der gewundene Weg, den der Film innerhalb des Projektors zurücklegt, ist mit mehreren Rollen und Zahnrollen ausgestattet. Sie sorgen zunächst durch seitliche Stege dafür, dass der Film exakt mittig in der Laufrichtung liegt. Eine erste Zahnrolle (Vorwickelrolle) zieht den Film aus der Abwickelspule, die in der oberen "Feuerschutztrommel" liegt. Bei Spulentürmen und Tellerbetrieb sorgen separate Motoren für kontinuierliche Filmzuführung. Es folgt die erste, obere Filmschlaufe als Übergang von der kontinuierlichen Bewegung zum Abstoppen-und-Transportieren durch die "Schaltrolle".
Langlaufeinrichtung Die einfachste Möglichkeit einer Langlaufeinrichtung ist der sogenannte Spulenturm, bei dem auf einem zusätzlichen Gerüst, das neben oder hinter dem Filmprojektor aufgestellt wird, zwei Spulen mit noch größerem Fassungsvermögen angebracht werden. Typischerweise liegt das Fassungsvermögen von Turmspulen bei 4000 oder 5000 m Normalfilm, also einer Spieldauer von etwa zweieinhalb bzw. gut drei Stunden. Der Film wird dabei – je nach Aufstellung des Spulenturms gegebenenfalls über Umlenkrollen – von der einen Spule ("Abwickelspule") zum Projektor und nach dem Durchlauf durchs Projektorlaufwerk wieder zurück zum Spulenturm geführt, wo er auf der zweiten Spule ("Aufwickel-" oder "Fangspule") wieder aufgewickelt wird.
Drahtsägen Die Abwickelspule (1) wickelt den Draht am Drahteinlauf über Drahtführungsrollen (2) und definierter Drahtgeschwindigkeit (3) ab, bis dieser schließlich über die Aufwickelspule (4) am Drahtauslauf wieder aufgewickelt wird. Dabei taucht die Siliziumsäule (5) mit entsprechender Vorschubgeschwindigkeit (6) in das Drahtfeld ein. Über eine Düse (7) wird zusätzlich Slurry definiert auf das Drahtfeld aufgetragen. Der Draht mit der entsprechenden Drahtgeschwindigkeit zieht somit die anhaftende Slurry in den Sägespalt der Siliziumsäule und schneidet viele nah beieinander liegende dünne Wafer, die je nach industrieller Anwendung zwischen 100 und 350 µm Dicke aufweisen können.
Tonband Sowohl für den Betrieb mit Tonkopf als auch beim Umspulen muss sich das Band problemlos von der Abwickelspule ablösen und vor allem sauber auf der Aufwickelspule ansammeln, ohne dass beispielsweise Wellungen auftreten (bei zu hohem Zug durch die Aufwickelspule). Dabei hilft bei professionellem Bandmaterial eine spezielle Rückseitenbeschichtung der Bänder "(Rückseitenmattierung)." Dadurch sitzen die Bandwickel auch freitragend (ohne Spule) stabil auf dem Wickelträger (Bobby). Bei den Rundfunkbändern ist diese in einer Farbe gehalten (z. B. weiß), auf der man Schneidemarkierungen gut erkennen kann. Bei den seltener eingesetzten "Endloskassetten" hingegen wird eine gleitfähige Beschichtung "(Graphitierung)" eingesetzt. Dort gibt es nach den Verfahren von Bernard Cousino nur eine einzige Spule, von der gleichzeitig abgewickelt wird – und zwar aus dem Wickelzentrum – und außen wieder aufgewickelt wird; daher müssen die Bandlagen gegeneinander verschieblich sein. Dieses Verfahren verwendete die 8-Spur-Kassette und ihr Vorgänger Fidelipac/NAB-Cartridge.